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Milliarden-Wette im AllAmazon greift jetzt nach Musks Sternen

Zwei Smartphones zeigen Namen von Diensten

Copyright: IMAGO / ZUMA Press Wire

Zwei Smartphones zeigen Namen von Diensten

Ein Beben in der Raumfahrt! Amazon will jetzt ganz hoch hinaus.

Eine gewaltige Ansage erschütterte am Dienstag (14. April 2026) die Branche: Amazon beabsichtigt, für die unglaubliche Summe von 11,57 Milliarden Dollar das Satelliten-Unternehmen Globalstar zu kaufen. Der Technologie-Gigant startet damit eine direkte Offensive gegen den Hauptkonkurrenten Starlink von Elon Musk und möchte seine Weltraumsparte deutlich stärken.

Mit dieser Akquisition erhält Amazon Zugang zum Globalstar-Netzwerk, welches zwei Dutzend Satelliten umfasst. Dies verleiht den Plänen des Unternehmens enormen Auftrieb, das sich gegen die SpaceX-Tochter Starlink positionieren will, die aktuell etwa 10.000 Geräte in der Umlaufbahn betreibt. Das berichtet „the Guardian“.

Wettrennen der Milliardäre im All

Amazon treibt mit Hochdruck den Aufbau seines eigenen Netzes voran. Die Planung sieht vor, bis zum Jahr 2029 rund 3.200 Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn zu platzieren. Die Zeit drängt: Eine behördliche Vorgabe fordert, dass schon bis Juli 2026 die Hälfte dieser Satelliten einsatzbereit sein muss. Momentan verfügt der Konzern über ein Netz mit über 200 Satelliten und will seine Internetdienste via Satellit noch in diesem Jahr starten. Dagegen ist Elon Musks Starlink der unangefochtene Marktführer, der schon jetzt mehr als 9 Millionen Kunden auf der ganzen Welt bedient.

Globalstar, mit Sitz in Louisiana, ist in der Branche kein Neuling. Bekanntheit erlangte das Unternehmen hauptsächlich durch den Service, der Apples „Notruf-SOS“-Feature ermöglicht. Die Firma stellt Sprach-, Daten- sowie Ortungsservices für Geschäftskunden, Behörden und private Nutzer bereit. Zum Ende des vergangenen Jahres gab Globalstar bekannt, an einem neuen, von Apple geförderten Netz zu arbeiten. Dieses soll die Flotte auf 54 Satelliten vergrößern, wobei auch einige als Reserve dienen.

Und was ist mit der iPhone-Notruffunktion?

Jetzt kommt der Clou: Gleichzeitig haben Amazon und Apple eine Abmachung getroffen. Apple hat immerhin circa 1,5 Milliarden Dollar in Globalstar gesteckt. Gemeinsam garantieren sie, dass die satellitenbasierten Sicherheitsfeatures wie Notruf-SOS und „Wo ist?“ für die Nutzer von iPhones und Apple Watches auch in Zukunft verfügbar bleiben.

Die endgültige Übernahme soll im kommenden Jahr vollzogen werden. Allerdings müssen erst die Wettbewerbshüter zustimmen und Globalstar muss festgelegte Ziele beim Ausbau seiner Satellitenflotte erreichen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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