Der Albtraum aller Eltern ist in Dänemark wahr geworden. Ein Baby, das draußen schlief, wurde einfach entwendet. Nach quälenden anderthalb Stunden wurde das Mädchen gefunden – doch sein Zustand sorgt für große Beunruhigung.
Säugling aus Kinderwagen geklaut– Vater äußert schlimmen Verdacht

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Dramatische Stunden im dänischen Hadersleben. (Symbolbild)
Der schockierende Vorfall trug sich am Montagabend in Hadersleben im Süden von Dänemark zu. Ein Säugling, erst sieben Monate alt, verschwand mitsamt seinem Kinderwagen aus einem Innenhof. Wie die Nachrichtenagentur dpa meldet, konnte die Polizei das Kind später in einem Hotel aufspüren.
Eltern in Panik: „Unsere Kinder schlafen dort jeden Tag“
Für die Familie brach eine Welt zusammen. „Unsere Kinder schlafen dort beide jeden Tag“, erklärte der Vater gegenüber der Zeitung „JydskeVestkysten“. „Wir sind total geschockt und haben Angst.“ Der Hof war zwar durch ein Gittertor gesichert, dieses war zum Tatzeitpunkt jedoch nicht verriegelt.
Was für viele in Deutschland unvorstellbar ist, gehört in Dänemark zum Alltag: Babys machen ihren Mittagsschlaf häufig im Freien im Kinderwagen – selbst vor Cafés oder in Kitas. Für die betroffene Familie ist diese Gewohnheit nun vorbei. Die Eltern betonten, sie würden ihr Kind niemals wieder unbeaufsichtigt draußen schlafen lassen.
Baby in Hotelzimmer entdeckt – Verdächtiger festgenommen
Eineinhalb Stunden lang bangten die Eltern um ihr Kind. Den leeren Kinderwagen entdeckten die Beamten einen Kilometer vom Wohnhaus entfernt. Kurz darauf kam die erlösende Nachricht: Das Baby wurde in Hadersleben in einem Hotel gefunden. In dem Zimmer befand sich auch ein 37-jähriger Mann, der festgenommen wurde und einem Haftrichter vorgeführt werden soll.
Doch die Erleichterung wird von großer Sorge getrübt. Der Vater äußerte gegenüber „JydskeVestkysten“ einen furchtbaren Verdacht zum Zustand seiner Tochter: „Gestern konnten wir kaum mit ihr kommunizieren – als wäre sie betäubt und megamüde.“ Der Säugling soll nun in einem Krankenhaus gründlich untersucht werden. Was der Grund für die Tat war und ob der Verdächtige das Mädchen kannte, ist bislang völlig unklar. (red)
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