Abo

+++ TICKER +++ Köln in München live Neuer nicht verletzt und trotzdem ausgewechselt – Kane zum Dritten

+++ TICKER +++ Köln in München live Neuer nicht verletzt und trotzdem ausgewechselt – Kane zum Dritten

Axt-Angriff auf Friseur19-Jährige wollte ihn enthaupten – aus purem Hass

Rotes und weißes Polizeiabsperrband

Copyright: Hendrik Schmidt/dpa

Rotes und weißes Polizeiabsperrband.

Mit einer Axt griff sie einen Friseur an. Ihr Motiv: purer Nazi-Hass.

Wegen einer unfassbaren Tat muss eine 19-Jährige für lange Zeit hinter Gitter. In Bristol verurteilte ein Gericht Alina Burns aufgrund eines versuchten Mordes zu einer Haftdauer von wenigstens 15 Jahren und sechs Monaten. Nach der Haftentlassung drohen ihr vier weitere Jahre auf Bewährung.

Die junge Täterin hatte zugegeben, im August 2025 vor einem Barbershop in der südwestenglischen Metropole den Versuch unternommen zu haben, einen dort beschäftigten iranischen Kurden mit einer Axt zu köpfen. Ein terroristisches Motiv bestritt sie allerdings, was die Richterin anders bewertete. Das berichtet „DER SPIEGEL“.

Schock-Fund: Hitler-Buch und Sprengstoff-Anleitungen

Laut Anklägerin Serena Gates folgte die Verurteilte „einer extrem rechten Einstellung“ und hatte eine Nähe zur Neonazi-Organisation Patriotic Alternative. Einen Tag vor der Tat sah sich Burns Videos von SS-Aufmärschen an und versandte eine Mail mit dem Betreff „Der Anbruch des Bürgerkriegs“. Schon Monate vorher hatte sie einen Kontakt auf einer Dating-Plattform aufgefordert, er solle „alle Juden und Muslime in Großbritannien töten“.

Bei einer Razzia in ihrer Unterkunft machten die Fahnder erschütternde Entdeckungen. Sie fanden ein Exemplar von Adolf Hitlers „Mein Kampf“, zusätzliche rassistische Literatur sowie Bauanleitungen für Sprengstoff und sogar für Atomwaffen.

Opfer: „Narbe erinnert mich täglich an den Tod“

Dass die „hinterhältige Attacke“ nicht tödlich endete, war laut Sarah Robbins von der polizeilichen Antiterror-Abteilung in Südwestengland ein „extremer Glücksfall“. Die damals 18 Jahre alte Burns hatte den 27-jährigen Mohammed Mahmoodi mit der Axt am Genick getroffen, während dieser sich vor dem Laden unterhielt. Dem Angegriffenen gelang es, ihr die Tatwaffe zu entreißen, bevor sie noch einmal zuschlagen konnte. Mahmoodi erklärte, seine Wunde sei eine „tägliche Erinnerung, dass ich fast getötet wurde“.

Der Anwalt von Burns brachte die schwere Kindheit seiner Mandantin zur Sprache. Ihre Familie war jahrelang ohne festen Wohnsitz und die Kinder besuchten keine Schule, obwohl die Eltern beide Lehrer sind. Ein regionaler Artikel aus dem Jahr 2017 hatte die Lage der Familie thematisiert, die nach einer Überflutung ihrer Bleibe in Bridgwater von Hotel zu Hotel tingelte.

In der Urteilsbegründung fand Richterin Justice Lambert deutliche Worte und sagte, sie habe „keinen Zweifel, dass Sie eine gefährliche Straftäterin sind und tief in Ihrem abnormen Glaubenssystem verhaftet bleiben“. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Royal Windsor Horse Show

König Charles geschockt

Soldat stirbt nach Sturz von Pferd bei traditioneller Pferdeschau