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Hochsicherheitstrakt ESCPolizei nennt Lage „sehr ruhig“ – Demos und Terror-Angst

Eurovision Song Contest - Sicherheit

Copyright: Matthias Röder/dpa

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz.

ESC-Finale: Massives Polizeiaufgebot wegen Demos in Wien

Wien rüstet sich für das große Finale des Eurovision Song Contest (ESC). Die Stadt ist im Ausnahmezustand, Demonstrationen sind geplant. Doch ein Sprecher der Polizei gibt Entwarnung und beschreibt die Situation als „sehr ruhig“. Dieser Zustand sei bereits die gesamte ESC-Woche über stabil geblieben, teilte er der Deutschen Presse-Agentur mit.

Trotzdem ist die Präsenz der Sicherheitskräfte am Samstag unübersehbar. Ein massives Aufgebot an Polizisten und Spezialeinheiten ist vor Ort.

Demos gegen Israels Teilnahme und gegen Antisemitismus

Am Samstagnachmittag soll trotz schlechten Wetters eine pro-palästinensische Kundgebung stattfinden, zu der mehrere tausend Personen erwartet werden. Der Protest richtet sich gegen die Beteiligung Israels am Musikwettbewerb. Es wird jedoch auch eine Versammlung gegen Judenhass und Antizionismus erwartet.

Beide Demonstrationen werden an unterschiedlichen Orten nahe der Stadthalle abgehalten, wo am Abend die Finalshow stattfindet.

Sperrgebiet um die Wiener Stadthalle

Die Protestierenden haben jedoch keinen direkten Zugang zum Veranstaltungsort selbst. Um die Halle wurde eine Sicherheitszone errichtet, die nur für ESC-Teilnehmende, Ticketinhaber und Anwohner zugänglich ist. Zusätzlich besteht in der Umgebung ein striktes Verbot für den Flug von Drohnen.

Die hohe Sicherheitsstufe hat einen ernsten Hintergrund. Das Innenministerium setzte für Österreich die vierthöchste von fünf Terrorwarnstufen an. Diese Maßnahme gilt allerdings schon seit Oktober 2023. Sie wurde nach dem Massaker von Hamas-Extremisten und anderen Terrororganisationen in Israel und der anschließenden Eskalation im Gazastreifen eingeführt.

Wie real die Gefahr bei solchen Großevents ist, machte ein vereitelter, mutmaßlicher Anschlagsversuch deutlich. Dieser bezog sich auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien im Jahr 2024 und unterstrich das bestehende Risikopotenzial. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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