Befürchtungen wahr geworden Bombe im Kölner Süden aufgegraben

Staatsschutz ermittelt Attacke auf ehemaligen israelischen Soldaten an S-Bahnhof in Berlin

Die Polizei (hier ein Archivfoto von einem Einsatz in Berlin) ermittelt in dem Fall.

Die Polizei (hier ein Archivfoto von einem Einsatz in Berlin) ermittelt in dem Fall.

Nach einem Angriff auf einen ehemaligen israelischen Soldaten in Berlin ermittelt der Staatsschutz. Der Berliner Antisemitismus-Beauftragte verurteilte die Attacke scharf.

Berlin. Unbekannte haben einen ehemaligen israelischen Soldaten in Berlin-Rummelsburg mit Reizgas angegriffen.

Wie die Polizei am Samstag (9. Oktober) mitteilte, trug der 29-Jährige bei dem Vorfall am Freitagabend einen Pullover mit dem Zeichen der israelischen Verteidigungsstreitkräfte. Vor dem S-Bahnhof Nöldnerplatz wurde er der Polizei zufolge auf seinen Glauben angesprochen, sofort mit Reizgas im Gesicht attackiert und zu Boden gestoßen.

Israelischer Soldat nach Attacke in Berlin verletzt

Er konnte den Angaben zufolge nicht feststellen, ob es sich um einen Einzeltäter oder mehrere Menschen handelte, die anschließend flüchteten.

Der Mann wurde von den Rettungskräften ambulant versorgt. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen des judenfeindlichen Hintergrunds.

Antisemitismus-Beauftragter verurteilt Attacke in Berlin

Der Antisemitismus-Beauftragte des Landes Berlin, Samuel Salzborn, teilte dazu am Samstag mit: „In den letzten Wochen erleben wir ein gesellschaftliches Klima, in dem Antisemitismus immer wieder verharmlost und verleugnet wird.“

In einem solchen Klima fühlten sich antisemitische Gewalttäter bestärkt, ihrem Denken antisemitische Taten wie am Freitag folgen zu lassen. „Man muss diesen Zusammenhang begreifen: Wer Antisemitismus verharmlost, stärkt, ob gewollt oder nicht, objektiv ein Klima des Hasses, des antisemitischen Hasses auf Juden und auf Israel.“ (dpa)

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