Mehrere Asteroiden sorgen für Wirbel: Ein busgroßer Brocken rast mit enormem Tempo an der Erde vorbei – die NASA verfolgt die Lage genau.
Schock aus dem AllGleich mehrere Asteroiden nahe der Erde – Häufung sorgt für Aufsehen

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NASA hat mehrere Asteroiden im Blick. (Symbolbild)
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Laut „Newsweek“ und Daten der NASA haben in den vergangenen Tagen gleich mehrere Asteroiden für Unruhe gesorgt. Besonders ein Objekt rückte in den Fokus: „2026 FB4“, etwa so groß wie ein Bus, raste mit enormer Geschwindigkeit durch das All – direkt in Richtung Erde.
Der Himmelskörper war rund neun Meter groß und bewegte sich mit über 37.000 km/h. Bei seinem Vorbeiflug kam er unserem Planeten bis auf etwa 404.000 Kilometer nahe – eine Distanz, die in kosmischen Maßstäben als bemerkenswert gilt. Bilder und Berechnungen verbreiteten sich rasant, die Aufmerksamkeit war groß.
Asteroid „2026 FB4“: Busgroßer Brocken rast an Erde vorbei
Doch damit nicht genug: Zeitgleich registrierten die Experten weitere Objekte in Erdnähe. Darunter der noch größere Asteroid „2026 FB3“ sowie mehrere weitere Gesteinsbrocken, die in kurzen Abständen an unserem Planeten vorbeizogen. Die Häufung solcher Ereignisse ließ viele aufhorchen.
Die Kombination aus Größe, Geschwindigkeit und Anzahl der Asteroiden sorgte weltweit für Schlagzeilen. Immer wieder wird dabei auch die Frage gestellt: Was würde passieren, wenn ein solcher Brocken tatsächlich einschlägt? Experten verweisen auf mögliche Schäden – je nach Größe und Einschlagsort.
Erst am Ende die Entwarnung: Nach aktuellen Berechnungen sind alle beobachteten Asteroiden sicher an der Erde vorbeigezogen. Eine Gefahr bestand nicht – doch der Wirbel zeigt, wie schnell das All für Aufregung sorgen kann.
Der bislang bedeutendste Asteroiden-Zwischenfall dieses Jahrhunderts ereignete sich 2013 über Russland: Ein Himmelskörper von der Größe eines kleinen Gebäudes zerbarst in etwa 20 Kilometern Höhe über der Stadt Tscheljabinsk. Die Explosion setzte enorme Energie frei und erzeugte eine Druckwelle, die Fensterscheiben zerbersten ließ und zahlreiche Gebäude beschädigte. Mehr als 1.000 Menschen wurden verletzt, meist durch umherfliegende Glassplitter.
Besonders tückisch: Der Asteroid kam aus Richtung der Sonne und wurde deshalb erst sehr spät entdeckt. Viele Anwohner filmten den grellen Feuerball am Himmel – erst Sekunden später traf die Druckwelle ein. Der Vorfall gilt bis heute als eindringliches Beispiel dafür, welche Folgen selbst vergleichsweise kleine Himmelskörper haben können. (jag)

