Endlich Entspannung bei den Weltraum-Experten! Ein Himmelskörper, der als hochriskant galt, wird den Erdtrabanten verfehlen. Die Erleichterung ist riesig.
Kosmos-Krimi beendetRiesen-Brocken „2024 YR4“ verschont unseren Mond!

Copyright: Boris Roessler/dpa
Forschende haben herausgefunden, dass der Asteroid «2024 YR4» den Mond nicht treffen wird. (Archivbild)
Eine positive Meldung kommt aus dem Kosmos: Der Gesteinsbrocken mit der Kennung „2024 YR4“ stellt keine Bedrohung für den Mond dar. Laut Angaben der europäischen Raumfahrtagentur Esa wird er mit einem Abstand von über 20.000 Kilometern passieren.
Die Einschätzung von Spezialisten war zuvor eine andere. Sie bezifferten die Kollisionswahrscheinlichkeit für Ende 2032 mit vier Prozent. Das Objekt misst im Durchmesser circa 60 Meter.
Einstufung als Top-Gefahr im All
Informationen der dpa zufolge wurde „2024 YR4“ temporär als bedrohlichster Himmelskörper der letzten zwei Jahrzehnte angesehen, obwohl das Risiko immer als niedrig galt. Die amerikanische Weltraumbehörde Nasa hatte die Chance für einen Aufprall auf der Erde zeitweise mit bis zu 3,1 Prozent bewertet, korrigierte diese Einschätzung aber später.
Eine Kollision mit dem Mond hätte nach Meinung von Fachleuten ein gewaltiges Schauspiel geboten, aber keine wirkliche Bedrohung dargestellt. Asteroiden-Spezialist Detlef Koschny von der TU München erläuterte: „Die Mondbahn wäre nicht verändert worden, denn dafür ist der Asteroid viel zu klein“.
„James Webb“ lieferte den entscheidenden Beweis
Dass der Mond unversehrt bleibt, ist nun dank neuer Sichtungen durch das bekannte „James Webb“-Teleskop sicher. Wissenschaftler konnten damit die Umlaufbahn des kaum erkennbaren Körpers präzise genug bestimmen, um eine Kollision definitiv auszuschließen.
Somit ist die Bedrohung aus dem Weltraum vorerst abgewendet. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

