Aldi Süd Kunde sieht Backwaren wird beim Preis stinksauer – „unverständlich“

Das Logo einer Aldi Süd Filiale, fotografiert in einer Fußgängerzone der Düsseldorfer Innenstadt.

Ein Kunde ist nach seinem Einkauf bei Aldi Süd verärgert (Symbolbild).

Nach seinem Einkauf bei Aldi Süd reagierte ein Kunde nun sehr verärgert. Die Backwaren-Preise sollen sich seiner Beobachtung nach verdoppelt haben. Auf Facebook stellte er den Discounter nun zur Rede.

Wer auf der Suche nach frischen Brötchen ist, muss schon lange nicht mehr nur nach Bäckereien Ausschau halten. Auch viele Discounter oder Supermärkte, wie beispielsweise Aldi, verkaufen diese.

Der Wocheneinkauf kann aktuell ganz schön teuer werden, die Inflationsrate befindet sich auf Rekordniveau. Umso ärgerlicher, wenn Produkte auf einmal doppelt so teuer werden wie vorher. Diese Erfahrung musste jetzt eine Kunde von Aldi machen, der sich über eine Preissteigerung der Backwaren wunderte.

Aldi: Kunde teilt sein Unverständnis auf Facebook

Auf Facebook machte er seinen Frust publik und stellte Aldi zu Rede. Seit einer Namens-Umstellung, die irgendwann im Januar 2022 durchgeführt worden sein soll, seien die Backwaren jetzt doppelt so teuer. Der Discounter hätte demnach seine Backwelt von „Killiansbäck“ in „Götz Brot“ umbenannt. 

Alles zum Thema Facebook

Der Kunde fügte empört hinzu: „Irgendwie gibt man dem Kind einen neuen Namen und schon kostet es doppelt so viel wie vorher, obwohl es das gleiche Produkt ist“. Das sei ihm „unverständlich“. Mit seiner Beschwerde macht der Kunde seine Unzufriedenheit gegenüber der Preisentwicklung im Discounter deutlich –  und spricht damit sicherlich vielen aus der Seele, die derzeit jeden Cent zweimal umdrehen müssen.

Aldi Süd nimmt Stellung und erklärt Preissteigerung

Eine Aldi Süd-Mitarbeiterin brachte gegenüber dem Aldi-Kunden Verständnis auf. Sie bezog bei Facebook direkt Stellung: „Ich kann verstehen, wenn du dich über die Preissteigerungen ärgerst. Auch wir möchten unsere Produkte so günstig wie möglich anbieten“.

Der Discounter fügte hinzu: „Aufgrund der angespannten Situation am Markt, die weiterhin von der (Roh)- Warenknappheit, der Energiekrise und der Inflation beeinflusst wird, führt in manchen Fällen kein Weg an einer Preisanpassung vorbei“. 

Bevor es jedoch so weit kommen würde, würde Aldi auch eine Reduzierung ihrer Marge in Kauf nehmen. Abschließend beruhigte die Aldi-Mitarbeiterin den aufgebrachten Kunden: „Trotz allem können wir unseren Kund:innen die Produkte aber zu einem guten Preis anbieten und bleiben damit unserem Discounter-Prinzip treu“.

Die hohe Inflation ist vor allen Dingen bei den Lebensmitteln zu spüren, die Brotpreise sind EU-weit so hoch wie nie: Allein im vergangenen Jahr stiegen sie laut des Statisikamtes Eurostat um 18 Prozent. Der Grund: Der Krieg in der Ukraine und schwankende Preise an den Rohstoffmärkten, zum Beispiel für Getreide.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.