Ein Verbrechen lag 30 Jahre im Dunkeln. Jetzt jagt die Polizei ein Phantom.
Fahndung nach 30 JahrenPolizei jagt Phantom nach Missbrauch in Schule

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Polizisten erstellen digitales Phantombild am Laptop.
Ein unfassbarer Fall, der erst jetzt die Öffentlichkeit erschüttert. Die Behörden fahnden mit einer Phantomzeichnung nach einem Mann, dem vorgeworfen wird, vor mehr als drei Jahrzehnten einen Jungen schwer sexuell misshandelt zu haben. Die bisherigen Nachforschungen blieben erfolglos, doch die Ermittler geben nicht auf. Ein Gericht hat nun die öffentliche Suche genehmigt.
Das schreckliche Verbrechen selbst datiert aus dem Jahr 1995. In einer Wolfsburger Schule wurde ein Junge, damals acht Jahre alt, auf einer Toilette zum Opfer eines Fremden. Aber erst Ende letzten Jahres, fast 30 Jahre danach, fasste der Betroffene den Mut, den Vorfall anzuzeigen. Seither laufen die Ermittlungen in diesem Fall. Das berichtet „t-online“.
So soll der Täter ausgesehen haben
Die Beschreibung des mutmaßlichen Täters ist präzise, bezieht sich jedoch auf sein Erscheinungsbild zum Tatzeitpunkt. Sein Alter wurde damals auf 35 bis 40 Jahre geschätzt, bei einer Körpergröße von 1,70 bis 1,80 Metern. Die Polizei gibt an, er hatte „mittellange, blond-bräunliche Haare, einen Drei-Tage-Bart und ein ungepflegtes Erscheinungsbild“. Seine Kleidung soll aus einem Wollpullover mit Muster, einer weiten Jeanshose und Slippern mit Schnürung bestanden haben. Er sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent.
Warum der Betroffene so viele Jahre gewartet hat, ist nicht bekannt. Der Junge von damals ist heute schätzungsweise Ende 30. Der Täter wiederum, falls er noch am Leben ist, wäre heute im Alter von 65 bis 70 Jahren. Am Samstag war die Polizei in Wolfsburg für eine Auskunft zu den Tatumständen nicht zu sprechen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

