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Echte „Wundertüte“Deutschlands kreativstes Bier stammt aus NRW

„Wundertüte“ Bier auf Hügel.

Copyright: Jan Gebauer

Zwei Hobbybrauer aus Menden haben mit ihrer Kreation „Wundertüte“ die Deutsche Meisterschaft gewonnen. (Symbolbild)

Im eigenen Keller gebraut: Zwei Hobbybrauer aus Menden holen mit ihrem Bier den Titel bei der Deutschen Meisterschaft.

Zwei Hobbybrauer aus Nordrhein-Westfalen haben mit einem ungewöhnlichen Sud bundesweit für Aufsehen gesorgt.

Dennis Grote und Jonas Dasbeck aus Menden holten bei der Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer in Stralsund Platz eins, und zwar in der Kategorie für das kreativste Bier. Ihr India Pale Ale trägt den Namen „Wundertüte“. Den Alkoholgehalt geben die Brauer für das Ice Cream IPA mit 7,2 Prozent an.

Menden in NRW: „Wundertüte“ holt den Titel

Wie der WDR berichtet, punktete es bei den Festivalbesuchern mit Aromen, die ganz bewusst an Speiseeis erinnern sollen.

Gebraut wurde das Siegerbier im Keller. Dort haben die beiden Freunde eine eigene Brauerei eingerichtet. Kostenpunkt: eine fünfstellige Summe. Ihr Bier trinken sie nur im privaten Kreis, verkauft wird nichts. Deshalb gilt für die zwei das deutsche Reinheitsgebot nicht. Und genau diesen Spielraum haben die Mendener gezielt genutzt.

Was steckt drin? Jonas Dasbeck verrät dem WDR das Erfolgsrezept: „Da ist auch Hafermalz drin und Haferflocken, um das Ganze cremiger zu machen. Am Ende der Gärung haben wir noch Blaubeerpüree und Vanille hinzugegeben.“

Für die Vanille brauchten die Brauer Geduld. Die Schoten wurden vorher ganze vier Monate lang eingelegt. So wollten sie die gewünschte Tiefe im Geschmack erreichen.

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Über den Sieg entschied das Publikum direkt vor Ort. Die Gäste des Festivals konnten jeweils nur begrenzte Mengen probieren und danach abstimmen. Am Ende lag das Bier aus Menden vor mehr als 100 Konkurrenten. Der Hauptpreis sieht laut WDR so aus: Die „Wundertüte“ darf in einer Berliner Craftbeer-Brauerei professionell gebraut werden. Danach wird sie online verkauft.

Dennis Grote freut sich schon auf die Arbeit in der Hauptstadt: „Die Wundertüte wird dann da im größeren Stil noch mal produziert. Und dann vor Ort mit den Braumeistern es einzubrauen ist natürlich ein super Gewinn, den man gezogen hat.“ Und beim nächsten Wettbewerb? Da wollen die beiden Sauerländer wieder mitmachen, das haben sie schon angekündigt. (red)