Polizei rätselt 239-Meter-Windrad in NRW eingestürzt – wie konnte das passieren?

Feuerwehrleute und Polizisten stehen am 29. September 2021 vor den Resten des Turms eines Windrandes. Das fast 240 Meter hohe Windrad ist in sich zusammengestürzt.

Feuerwehrleute und Polizisten stehen am 29. September 2021 vor den Resten des Turms eines Windrandes. Das fast 240 Meter hohe Windrad ist in sich zusammengestürzt.

Wie konnte das passieren? In Haltern am See (NRW) ist am Mittwochabend ein Windrad in sich zusammengestürzt. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand.

Haltern am See. Zum Glück befand sich zu dem Zeitpunkt niemand in der Nähe des Windrades. In Haltern am See ist am Mittwochabend (29. September 2021) ein 239 Meter hohes Windrad in einem Wald eingestürzt. Die Ursache ist weiter unklar.

Man mache sich zunächst ein genaues Bild vor Ort und berate dann weitere Schritte, sagte ein Sprecher des Windkraftbetreibers, der Stadtwerke Haltern, am Donnerstagmorgen an der Einsturzstelle. Die Polizei geht nicht von einer Straftat aus.

Haltern am See: 239 Meter hohes Windrad eingestürzt

Die rund zwei Millionen teure Anlage war erst vor einem halben Jahr in Betrieb genommen worden, wegen der Corona-Pandemie verzögerte sich die offizielle Einweihung - sie sollte an diesem Donnerstag gefeiert werden. Das Windrad hatte eine Nabenhöhe von 164 Metern, die Rotorblätter erreichten eine Höhe von bis zu 239 Metern.

Recht weit unten brach das Windrad ab - nur etwa 20 Meter über dem Boden. Der Turm sackte in sich zusammen und Teile der Flügel krachten in den umliegenden Wald. Beim Einsturz war das Windrad laut Betreiber am Netz. Sehr windig war es der Feuerwehr zufolge nicht.

Man habe es zunächst nicht glauben können, sagte Georg Rohlf von der Freiwilligen Feuerwehr Haltern am See am Mittwochabend der dpa.

Ermittler rätseln: Wie konnte das Windrad einstürzen?

„Aber als wir hier eingetroffen waren, sah die Lage aus, wie sie jetzt ist: Dieses Windrad ist wirklich so eingestürzt.“ Ein Augenzeuge habe eine Kollision mit einem Flugzeug oder Hubschrauber ausschließen können. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr suchte den Wald mit Wärmebildkamera ab, auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Sie fanden niemanden. (mt/dpa)

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