Besondere Wetterlage Kölner Rekord könnte geknackt werden – aber Meteorologe hat auch düstere Aussichten

Tief Sebastian bringt uns frühlingshafte Temperaturen nach NRW. Wird ein alter Dezemberrekord geknackt?

Die aktuelle Wetterlage ist schon sehr ungewöhnlich. Eine Warmluftfront zieht heran. Sogar mehrere Dezemberrekorde könnten geknackt werden.

Tief Sebastian wird zum Donnerstag, 30. Dezember 2021, sehr milde Atlantikluft nach Deutschland bringen, im Westen und Süden werden Höchstwerte von 12 bis 16 oder 17 Grad erwartet. „Nicht ausgeschlossen, dass in NRW, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen lokal Dezemberrekorde angekratzt werden“, sagte Meteorologe Robert Hausen vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Drei Wetter-Rekorde aus dem Dezember...

  • NRW: Köln-Stammheim bei 17,5 Grad (26.12.2015)
  • Hessen: Darmstadt bei 18,1 Grad (vom 16.12.1989)
  • Saarland: Saarbrücken bei 18,2 Grad (04.12.1953) 
Alles zum Thema Hochwasser
  • Erschreckende Bilder Schwere Überschwemmungen am trockensten Ort der USA – Hunderte evakuiert
  • Erschreckende Zahlen Studie zeigt: So viel Geld hat der Klimawandel Deutschland bislang gekostet
  • Flutkatastrophe Wiederholung nicht ausgeschlossen: Steinmeier warnt auf Jahrestag vor Klimawandel
  • Ein Jahr danach Flutkatastrophe in NRW – diese Menschen bringen den Opfern Mut zurück
  • „Vorbild für uns alle“ Krankes Mädchen aus Flut gerettet: Auszeichnung für Kranfahrer (36)
  • Griechische Urlaubsregion Tourist nach heftigen Unwettern vermisst, Frachterbesatzung rettet ihn
  • Flut-Katastrophe 2021 Ein Jahr danach: NRW-Verkehrsminister zieht überraschende Bilanz
  • Ausnahmesituation in Österreich Starkregen bei Unwetter verursacht Schlammlawinen – Tote und Verletzte
  • Flutkatastrophe Mangelhafter Hochwasserschutz? Minister Pinkwart verweist auf Staatsanwaltschaft
  • Türkei-Unwetter Überschwemmungen und Erdrutsche – Video zeigt golfballgroße Hagelkörner

Wetter in NRW: Frühlingshaft, aber es droht Hochwasser

Die Sonne zeigt sich dabei allerdings kaum, meist dominieren dichte Regenwolken, dazu weht ein starker, auf den Bergen auch stürmischer Wind. Vor allem vom Schwarzwald bis zu den Alpen regnet es laut den Prognosen auch längere Zeit.

Anhaltender Regen und Schneeschmelze können zu einem starken Anschwellen der Flusspegel führen – das betrifft auch den Rhein. Der DWD verweist darauf, dass die Hochwasserzentrale in Baden-Württemberg am Südrand des Schwarzwaldes erste Vorwarnungen ausgegeben habe.

Auch zum Jahreswechsel und darüber hinaus sehe es ziemlich unwinterlich aus und milde Atlantikluft bestimme weiterhin das Wettergeschehen, sagte Hausen. Klingt also eher nach Badehose und Baggersee – statt Rodeln im Sauerland. (mt/dpa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.