Ab 13 Uhr live NRW-Landtag berät mit Wüst über strenge Corona-Regeln

Nach Ansturm Erster NRW-Ort mit schlechter Nachricht für Ski- und Rodelfans

Ein Schneemann

Am Mittwoch (24. November 2021) gab die Gemeinde Reichshof bekannt, dass es erneut kein Wintersportangebot geben wird. Das Symbolfoto zeigt einen Schneemann auf dem Drachenberg in Berlin am 4. Januar 2021.

Auch im zweiten Corona-Winter sieht es für Ski- und Rodelfans schlecht aus. Die Gemeinde Reichshof hat bekannt gegeben, dass sie erneut keinen Wintersport anbietet.

Im Januar appellierte die Gemeinde Reichshof an Schneetouristen, weg zu bleiben. Trotz fehlendem Wintersportangebot waren dennoch viele Ski- und Rodelfans gekommen. Jetzt hat die Kur- & Tourismusinfo bekannt gegeben, dass Corona auch in der Saison 2021/22 einen Strich durchs Wintersportangebot macht. 

Am Mittwoch (24. November 2021) informierte die Gemeinde im Oberbergischen darüber. „Nach reiflicher Überlegung und vielen Gesprächen sind alle im Wintersport Beteiligten und Verantwortlichen der gleichen Auffassung, dass der Wintersportbetrieb erneut coronabedingt abgesagt werden muss“, heißt es. 

Gemeinde Reichshof: Auch Kontrolle der 2G-Regel habe Sorgen gemacht

Man bedauere dies sehr. Doch, so Katja Wonneberger-Kühr, Leiterin der Kur- & Touristeninfo in Reichshof: „Wir möchten, wie der Großteil der Bevölkerung daran arbeiten, dass wir die Corona-Krise endlich in den Griff bekommen und nicht dafür verantwortlich sein, dass ein weiteres Infektionsgeschehen durch uns in engen Bereichen, wie zum Beispiel rund um den Lift, entstehen.“

Auch das Thema Kontrolle der 2G-Regel rund um den Liftbetrieb mache den Vereinen und ehrenamtlichen Akteuren Sorgen und habe zu dieser Entscheidung geführt.

Reichshof mit heftigen Erfahrungen im letzten Corona-Winter

Im letzten Corona-Winter hatten sich in Reichshof zum Teil heftige Szenen abgespielt. Obwohl schon da kein Wintersport angeboten wurde, „stürmten“ die Schneefans das Wintersportgebiet – um den Jahreswechsel war es so gut besucht, dass Parkplätze an ihre Kapazitäten stießen und Straßen daher gesperrt werden mussten. 

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