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Verheerende WaldbrändeNRW-Einheit beginnt Einsatz in Spanien

Ein Feuerwehrmann ist während eines Waldbrandes in der Provinz Zamora in der Region Kastilien-Leon im Nordwesten Spaniens im Einsatz.

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Ein Feuerwehrmann ist während eines Waldbrandes in der Provinz Zamora in der Region Kastilien-Leon im Nordwesten Spaniens im Einsatz. (Symbolbild)

Feuerwehrleute aus Nordrhein-Westfalen kämpfen zusammen mit ihren spanischen Kollegen gegen die verheerenden Waldbrände. Unter anderem geht es um das Aufspüren von Glutnestern.

Eine spezialisierte Waldbrand-Einheit aus Nordrhein-Westfalen hat in Spanien mit Löscharbeiten begonnen. Die mehr als 50 Feuerwehrleute unterstützen ihre spanischen Kollegen beim Kampf gegen Waldbrände in der nordwestlichen Region Kastilien-León.

Derzeit seien die Einsatzkräfte damit beschäftigt, Glutnester aufzuspüren und abzulöschen, teilte Sprecher Frank Frenser von der Feuerwehr Bonn mit.

Unterkunft in ehemaligem Kloster

Die Feuerwehrleute aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen waren am Samstag nach knapp 2.000 Kilometern Anreise mit ihrem Konvoi von 21 Fahrzeugen am Zielort angekommen.

Unmittelbar danach habe ein Team sofort mit der Arbeit begonnen und spanischen Einheiten bei der Bekämpfung eines Brandes in einem Naturschutzgebiet geholfen.

Untergebracht sind die Feuerwehrleute nach Angaben von Frenser in einem ehemaligen Kloster, in dem es Schlafsäle, eine Großküche und sanitäre Anlagen gebe. „Die mitgebrachten Zelte mussten daher nicht aufgebaut werden.“

Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden sei sehr gut, so dass ein effizientes Arbeiten in zwei Schichten möglich sei. Die spanischen Behörden hatten die Waldbrandeinheit - das sogenannte Waldbrandmodul - im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens angefordert. (dpa/red)

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