Ein Betrugsfall in Solingen eskalierte und löste zwei wilde Verfolgungsjagden der Polizei aus.
Nach Autokauf-BetrugWilde Verfolgungsjagden durch Solingen

Copyright: dpa
Ein Polizeiauto während einer Verfolgungsfahrt. (Symbolfoto)
Ein scheinbar normaler Autokauf hat am späten Mittwochabend (18. März 2026) in Solingen eine unglaubliche Wendung genommen. Ein 24-jähriger Mann traf sich gegen 22.15 Uhr mit einem 26-jährigen Verkäufer in einem Imbiss, um einen über eine Internetplattform angebotenen Audi A7 zu erwerben. Nach der Übergabe einer fünfstelligen Bargeldsumme musste der Käufer jedoch feststellen, dass das Auto vom vereinbarten Parkplatz verschwunden war.
Erste Verfolgungsjagd durch Solingen
Nachdem der Betrug angezeigt wurde, meldete der Geschädigte gegen 23.00 Uhr, den Audi in der Klauberger Straße gesichtet zu haben. Eingesetzte Polizistinnen und Polizisten nahmen die Verfolgung auf, verloren den flüchtigen Audi jedoch kurz darauf in der Sudentenstraße wieder aus den Augen.
Rücksichtslose Flucht vor der Polizei
Doch der Albtraum war noch nicht vorbei: Gegen 00.20 Uhr entdeckte der betrogene Käufer das Fahrzeug erneut und wählte wieder den Notruf. Die Polizei sichtete den Wagen in der Wupperstraße und startete eine zweite Verfolgungsjagd. Der Fahrer des Audis ignorierte sämtliche Anhaltesignale, raste über rote Ampeln und überschritt massiv die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Trotz des riskanten Manövers konnte der Fahrer auf der Konrad-Adenauer-Straße erneut entkommen. Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, war der Wagen bereits verkauft worden, eine Umschreibung der Zulassungspapiere hatte jedoch noch nicht stattgefunden. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

