Schädelfund von Hagen Löst „Aktenzeichen XY“ das Todesrätsel um Klaus Walter Pauli?

Klaus Walter Pauli

Dieses Foto von Klaus Walter Pauli hatte die Hagener Polizei bereits 2021 veröffentlicht. Am Mittwoch (12. Januar 2022) ist der spektakuläre Fall Bestandteil der Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“.

Mit einem gruseligen Cold Case aus Hagen im Ruhrgebiet befasst sich Rudi Cernes Fahndungssendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ am Mittwochabend (12. Januar 2022).

Sechs Jahre nach einem Schädelfund bei Rodungsarbeiten in Hagen greift die TV-Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ am Mittwoch den Fall auf. Zu sehen ist die Sendung am Mittwochabend um 20.15 Uhr im ZDF.

An einem Hang hinter dem Hauptbahnhof hatten Arbeiter im Januar 2016 zuerst den Schädel und im Juli 2019 weitere Skelettteile, Gegenstände und ein Handy gefunden. Die Ermittler gingen bereits vor sechs Jahren von einem Tötungsdelikt aus und ordneten den Fund dem seit 2003 vermissten Klaus Walter Pauli zu.

Hagen: Polizei mit spektakulärem Schädelfund bei „Aktenzeichen XY...ungelöst“

Der damals 47-Jährige wollte vermutlich von Menden nach Hagen, um eine Schallplatte zu kaufen. Ein ehemaliger Mitbewohner einer Wohngemeinschaft, der 2006 starb, meldete Pauli als vermisst.

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Auf dem Handy des in Nordrhein-Westfalen verschwundenen Pauli konnte eine letzte Nachricht mit dem Wortlaut „Vielleicht melde ich mich später noch, Kuss Frank“ wiederhergestellt werden. Pauli, zum Zeitpunkt seines Verschwindens 47 Jahre alt, soll über Online-Inserate Kontakt zu homosexuellen Männern gesucht haben.

Die Ermittler in Hagen erhoffen sich von der Rekonstruktion des Falles in der ZDF-Fahndungssendung neue Hinweise. Dazu wurden die letzten Tage im Leben des Getöteten und der Knochenfund an dem Berghang an der Bahnhofsumgehung nachgedreht. (smo/dpa)

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