2G-Regel „Immer lauter und aggressiver“: NRW-Polizei befürchtet Proteste von Ungeimpften 

Teilnehmer einer Demonstration hält ein Schild mit der Auschrift "Impschäden offenlegen". Mehr als zweitausend Impfgegner, Coronaleugner und Querdenker demonstrieren in der Innenstadt von Frankfurt am Main.

Die NRW-Polizei äußert sich zu den neuen 2G-Regeln. Auf dem Foto ist eine Querdenker-Demo in Frankfurt am Main zu sehen. 

In der vierten Welle der Corona-Pandemie befürchtet die Gewerkschaft der Polizei eine zunehmende Aggressivität, die von Nicht-Geimpften ausgehen könnte.

Es wird immer schwerer für ungeimpfte Menschen in NRW, am normalen Leben teilzunehmen. An einem für Pandemie-Zeiten „normalen“ Leben wohlgemerkt. Nun hat sich der NRW-Landesvorsitzender der Gesellschaft der Polizei (GdP) besorgt über eine mögliche Zunahme von Aggressivität bei Ungeimpften geäußert.

Polizei in NRW rechnet mit Aggressionen von Ungeimpften

Der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Michael Mertens sagte der „Rheinischen Post“: „Wir mussten mit jeder Pandemie-Welle erleben, dass die Stimmung in der Bevölkerung gespaltener wird.“

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Weiter führt Mertens gegenüber dem Blatt aus: „Wir mussten auch erleben, dass diejenigen, die mit den Maßnahmen nicht einverstanden sind, immer lauter und aggressiver werden, deshalb müssen wir das jetzt auch befürchten.“

NRW-Polizeichef spricht von Radikalisierung unter Impfgegnern

Angesichts der in NRW seit dem 4. Dezember geltenden 2G-Regelung in vielen Bereichen des täglichen Lebens erklärte der GdP-Landesvorsitzende, dass die damit verbundenen Einschränkungen von Ungeimpften als „indirekter Impfzwang“ empfunden würden.

Die Polizei in NRW werde die Situation jeden Tag neu bewerten, so Mertens, der einräumte, dass der „militante Impfverweigerer sich ohnehin nicht beeindrucken lässt. Es wird einen kleinen Teil der Bevölkerung geben, der sich radikalisieren wird – auch darauf müssen wir uns einstellen.“ (smo)

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