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Vier SchwerverletzteErmittlungen nach Frontal-Crash in NRW machen wütend

Unfall im kreis Lippe in NRW; Ein Rettungswagen der Feuerwehr Hannover fährt mit Blaulicht durch die Innenstadt, Rettungswagen Symbolbild

Copyright: picture alliance/dpa; dpa/Julian Stratenschulte

Im Kreis Lippe sind vier Personen bei einem Unfall schwer verletzt worden. Unser Foto wurde 2021 in Hannover gemacht.

Aktualisiert:

Vier Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß in Lemgo im Kreis Lippe. Die Polizei Lippe hat Ermittlungen aufgenommen und schwere Vorwürfe gegen den 43-jährigen Unfallverursacher erhoben.

Lemgo. Bei einem Unfall im nordrhein-westfälischen Kreis Lippe sind vier Personen schwer verletzt worden. Ein 43-Jährige geriet mit seinem Wagen in den Gegenverkehr und krachte frontal in ein anderes Auto. Die Ermittlungen zur Unfallursache und den Umständen für den schweren Unfall machen wütend.

Schwerer Unfall in Lemgo, 43-Jähriger kracht in Gegenverkehr

Zu dem Zusammenstoß ist es am Freitagabend (23. Juli) im Ortsteil Lüerdissen in Lemgo gekommen, wie die Polizei am Sonntag (25. Juli) berichtet. Der 43-Jährige war gerade auf der Bundesstraße 238 unterwegs, als er die Kontrolle über seinen Wagen verlor.

In einer scharfen Linkskurve kam das Auto von der Fahrbahn ab und geriet nach rechts auf die Gegenfahrspur.

„Ein entgegenkommender 32-jähriger Pkw-Fahrer aus Hannover versuchte dem Pkw des Detmolders noch auszuweichen, indem er ganz nach rechts auf den dortigen Grünstreifen fuhr, konnte den Frontalzusammenstoß beider Fahrzeuge allerdings nicht mehr verhindern“, so die Polizei.

Vier Schwerverletzte bei Unfall im Kreis Lippe

Durch die Wucht der Kollision wurden vier Personen, jeweils zwei Insassen in den beteiligten Fahrzeugen, schwer verletzt.

Notärzte kümmerten sich noch vor Ort um sie. Anschließend wurden sie mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr bestand aber offenbar nicht.

Ermittlungen der Polizei Lippe nach Unfall in Lemgo machen wütend

Die ersten Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen zu machen unterdessen wütend. Der 43-jährige Unfallverursacher war demnach nicht in Besitz eines Führerscheins, auch sein Pkw war nicht zugelassen bzw. nicht versichert.

Doch das war nicht alles. Bei der Befragung ergaben sich demnach Hinweise, dass der 43-Jährige aus Detmold vor Fahrtantritt Drogen konsumiert hat und den Unfall möglicherweise unter Drogeneinfluss verursacht hat.

Die Polizei hat weitere Ermittlungen gegen den Fahrer eingeleitet und ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet. (jv)

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