Schüsse an Tankstelle in NRW Polizist will Sprit holen, muss dann aber Dienstwaffe einsetzen

Ein Polizeifahrzeug steht vor einer Tankstelle.

Ein Polizeifahrzeug steht bei dem Einsatz am Mittwoch (30. November) vor einer Tankstelle in Lengerich. 

In Lengerich in Nordrhein-Westfalen musste ein Polizist an einer Tankstelle von seiner Dienstwaffe Gebrauch machen.

Aufregende Momente an einer Esso-Tankstelle in Lengerich. In dem Ort im Kreis Steinfurt hat ein Polizist am Mittwoch (30. November) auf einen bewaffneten Mann geschossen.

Der zufällig anwesende Polizist habe seinen Streifenwagen getankt, als der mit einem Messer bewaffnete 43-Jähriger den Verkaufsraum betreten habe, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag (1. Dezember) mit.

NRW: Polizist schießt auf bewaffneten Mann an Tankstelle

In der Tankstelle habe der 43-Jährige zunächst eine Mitarbeiterin „bedrängt“. Als der 54-jährige Tankstellenbetreiber dazwischen gehen wollte, habe der Täter auf ihn eingestochen.

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Der Polizist an der Tanksäule sei durch Hilferufe aufmerksam geworden und in den Verkaufsraum gerannt. Mit seiner Dienstwaffe habe er mehrmals auf den 43-Jährigen geschossen. Der Angreifer und der Tankstellenbetreiber kamen ins Krankenhaus. Beide mussten notoperiert werden. Sie schwebten am Abend in Lebensgefahr, wie es weiter hieß.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand habe der Tankstellenbetreiber zahlreiche Messerstiche und eine Schussverletzung am Handgelenk erlitten. Zu den Verletzungen des Tatverdächtigen lagen laut Polizei und Staatsanwaltschaft bislang keine aktuellen Informationen vor.

Die Hintergründe der Tat waren für die Polizei noch völlig unklar. Ob der 43-Jährige die Tankstelle überfallen wollte oder ein anderes Motiv gehabt habe, müsse nun ermittelt werden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. (dpa)

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