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Hilfe angeboten, dann missbraucht? Mann aus NRW soll ukrainische Geflüchtete (25) vergewaltigt haben

Die Hand eines Mannes liegt auf dem Knie einer Frau

In Herne in Nordrhein-Westfalen soll eine Geflüchtete aus der Ukraine sexuell missbraucht worden sein. Unser Symbolfoto hat nichts mit dem aktuellen Fall zu tun und wurde im November 2017 aufgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt wegen des Verdachts der Vergewaltigung gegen einen Mann aus Herne.

Schrecklicher Vorfall in Herne in Nordrhein-Westfalen. Laut Staatsanwaltschaft Bochum steht ein Mann (43) im Verdacht, eine Ukrainerin (25), die er bei sich aufgenommen hatte, vergewaltigt zu haben.

Die Frau war mit ihrem Sohn vor dem Krieg in ihrem Heimatland geflüchtet und danach durch private Vermittlung bei dem Beschuldigten aus Herne untergekommen.

NRW: Mann aus Herne soll ukrainische Geflüchtete vergewaltigt haben

Der Tatverdächtige sitzt bereits seit Mitte März in Untersuchungshaft, wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag (31. März) berichtete. Nachdem die Ukrainerin bei dem Mann untergekommen war, soll er sie in seiner Wohnung sexuell missbraucht haben.

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bochum erklärte, sei es der jungen Frau gelungen, Angehörige per Mobiltelefon zu informieren. Diese hätten dann die Polizei alarmiert, die den Verdächtigen festnahm. Die Ermittlungen in dem Fall dauerten an, so die Staatsanwaltschaft.

In NRW wäre es der zweite bekanntgewordene Vergewaltigungsfall einer geflüchteten Ukrainerin seit Ausbruch des Krieges. Auf einem Hotelschiff in Düsseldorf soll vor Wochen eine 18-Jährige von zwei Männern sexuell missbraucht worden sein. Auch hier sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. (dpa)

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