NRW Kirche auf mysteriöse Weise verwüstet – aber vermisster Gegenstand wieder aufgetaucht 

Das Foto zeigt den beklebten Altar in der katholischen Kirche am Marktplatz in Jülich. Die Aufkleber waren mit dem Haussegen 20*C+M+B*22 bedruckt.

Das Foto zeigt den beklebten Altar in der katholischen Kirche am Marktplatz in Jülich. Die Aufkleber waren mit dem Haussegen 20*C+M+B*22 bedruckt.

In Jülich wurde eine Kirche verwüstet. Unter anderem wurden Aufkleber verteilt, aber es wurde auch wieder etwas zurückgebracht.

Ein kurioser Fall beschäftigt seit Montag (19. September 2022) die Polizei in Jülich.

Zuerst brannte es in der katholischen Kirche St. Mariä Himmelfahrt am Marktplatz. Später stellte sich dann heraus, dass ein vermisstes Kruzifix wieder aufgetaucht ist. Zudem wurden mehrere Aufkleber in der Kirche verteilt und der Altar teilweise beklebt.

Jülich in NRW: Aufkleber in Kirche verteilt

Wer hinter der merkwürdigen Tat steckt, ist derzeit noch unklar. Wie die Polizei am Dienstag (20. September 2022) mitteilt, dauern die Ermittlungen an.

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Kurz vor 18 Uhr alarmierte eine Zeugin am Montag die Polizei. Vor der Kirche war der Boden durch Wachsreste verschmutzt. In der Kirche selbst hatten der oder die Täter ein Plakat angezündet.

Außerdem wurden mehrere Aufkleber in der Kirche verteilt und unter anderem auf Bänke, Kerzen sowie den Altar geklebt. Die Aufkleber waren mit dem Haussegen 20*C+M+B*22 bedruckt.

Übrigens: Die Buchstaben stehen nicht – wie häufig angenommen – für Caspar, Melchior und Balthasar. C+M+B bedeutet „Jesus Christus mansionem benedicat“ („Jesus Christus segne dieses Haus“). Traditionell wird der Haussegen am 6. Januar, am Tag der Drei Heiligen Könige, von Sternsingern mit Kreide an Haustüren angebracht.

Verschwundenes Kruzifix in Kirche wieder aufgetaucht

Der oder die Täter oder Täterinnen entwendeten zudem einige Kerzen. Wie eine Polizeisprecherin auf EXPRESS.de-Nachfrage bestätigte, brachten sie überraschenderweise auch etwas zurück. Am Altar stand ein Kruzifix aus der Kirche, welches fünf Wochen zuvor verschwunden war. Nun ist es wieder da!

Die Polizei fragt: Wer hat am Montag zwischen 8.05 Uhr und 18 Uhr etwas Verdächtiges beobachtet? Zeugen oder Zeuginnen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02421 949-6425 bei der Polizei zu melden. (mt)

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