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Nach BefreiungsaktionNRW-Polizei veröffentlicht Foto von Flitze-Häftling

In der Nähe des Tatortes steht ein Polizeimotorrad vor einem Absperrband.

Copyright: Justin Brosch/dpa

Die Polizei hat den Tatortbereich abgesperrt. Am Mittwoch (14. Oktober 2026) verhalfen in Essen zwei maskierte Männer einem Häftling zur Flucht.

Aktualisiert:

Während eines Arztbesuchs sollen zwei Männer einem Häftling in Essen zur Flucht verholfen haben. Die Polizei hat jetzt eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet.

Zwei Männer sollen einem Häftling während eines Arztbesuchs mitten in der Innenstadt von Essen zur Flucht verholfen haben. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sie bewaffnet seien, sagte eine Polizeisprecherin.

Jetzt hat die Polizei als „Top-Fahndung“ ein Foto des entwichenen Strafgefangenen veröffentlicht (hier zu sehen). Demnach wird nach D. Gündüz gesucht. Seine Beschreibung: schwarze Haare, dunkle Augenfarbe, dicke Figur. Dazu die neue Information, dass der Gesuchte auf einem E-Scooter flüchtete.

Großeinsatz in Essen: Beamte im Arzt-Hausflur überwältigt

Justizbeamte sollten den 34-Jährigen am Mittwoch (14. Oktober) zu einer Arztpraxis am Kennedyplatz bringen, als die beiden maskierten und bewaffneten Männer sie angriffen, überwältigten und fesselten.

Die Befreiungsaktion soll sich gegen 12.45 Uhr im Hausflur des Arztes ereignet haben. Dort soll es zu einer Rangelei gekommen sein, bei der einer der Beamten seine Waffe gezogen haben soll. Sie soll ihm aber aus der Hand geschlagen worden sein.

Anschließend flüchteten der Häftling und seine Helfer in unterschiedliche Richtungen. Nach Angaben des NRW-Justizministeriums saß der 34-Jährige wegen Drogendelikten und gefährlicher Körperverletzung in in der JVA Essen in U-Haft.

„Sollten Sie eine verdächtige Person bemerken, sprechen Sie sie nicht an! Rufen Sie umgehend die 110 an. Derzeit kann eine Bewaffnung der Täter nicht ausgeschlossen werden“, schrieb die Polizei im Kurznachrichtendienst X.

Noch unklar ist, ob eine Handgranaten-Attrappe aus Holz, die ganz in der Nähe entdeckt worden war, in Verbindung mit der Gefangenenbefreiung steht. (dpa/red)

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