Abo

+++ EILMELDUNG +++ Aus für Stefan Mross ARD stellt Kult-Show ein

+++ EILMELDUNG +++ Aus für Stefan Mross ARD stellt Kult-Show ein

NRW im Gift-SumpfNächste Anklage im Müll-Skandal

Zwei neue Angeschuldigte im Fall um illegal gelagerte Böden

Copyright: Christoph Reichwein/dpa

Entsorgung von belastetem Material an einer Kiesgrube. Illegal abgekippte Giftböden wurden auch in Selfkant entdeckt.

Die Umwelt-Affäre in NRW nimmt immer größere Dimensionen an.

Illegal entsorgte Erde verseucht Böden – Millionenschaden für die Allgemeinheit

Die Affäre um illegal entsorgten Giftmüll in Nordrhein-Westfalen eskaliert weiter. Wie die „dpa“ meldet, hat die Dortmunder Staatsanwaltschaft jetzt gegen zwei weitere Beschuldigte Anklage vorgelegt.

Im Fokus der Ermittlungen stehen ein 59 Jahre alter Mann, der bereits wegen Umweltvergehen aktenkundig ist, sowie eine 57-jährige Frau. Ihnen werden gravierende Straftaten gegen die Umwelt zur Last gelegt, so die Mitteilung der Behörden.

125.000 Tonnen verseuchtes Material einfach abgekippt

Die beiden Beschuldigten sollen mit ihrer Firma circa 125.000 Tonnen unterschiedlich kontaminierter Böden ohne die erforderliche Erlaubnis auf drei Arealen im Kreis Heinsberg entsorgt haben. Es geht dabei um Material der Deponieklassen 2 und 3 sowie der Materialklasse BM-F3, dessen Lagerung genehmigt und gesichert sein muss, um Erdreich und Grundwasser zu schützen.

Auf einem Grundstück in Selfkant wurden obendrein auch Abfälle wie alte Katalysatoren entdeckt, die dort ohne eine abfallrechtliche Genehmigung lagerten.

Schaden beläuft sich auf Millionen

Der entstandene Schaden ist gewaltig. Allein die Ausgaben für die fachgerechte Beseitigung des illegal abgelagerten Mülls beziffert die Staatsanwaltschaft auf eine Summe von mindestens 6,5 Millionen Euro. (red)

Die Anklageerhebung ist das Resultat intensiver Nachforschungen im Ermittlungskomplex „Boden NRW“. In diesem Rahmen hatten Fahnder schon früher mit Giftstoffen kontaminierte Erde im Tagebau Garzweiler, am Niederrhein und im Ruhrgebiet aufgespürt. Die zuständige Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Umweltkriminalität in Dortmund führt seit Monaten Ermittlungen gegen ungefähr 40 Verdächtige in dieser Angelegenheit. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Festnahme nach Diebstahl in Düren. (Symbolfoto)

Festnahme in Düren

Dieb klaut Fleisch, dann wird's ernst