Jugendliche unter Verdacht 350 Beamte bei Anti-Terror-Einsatz in Düren 

Mönchengladbach: Polizisten und ein Spürhund stehen vor einem Haus.

In Düren hat es am Donnerstagmorgen einen großen Anti-Terror-Einsatz (hier ein Foto eines Einsatzes 2019 in Mönchengladbach) gegeben.

Wegen mutmaßlicher islamistischer Anschlagspläne ist die Polizei im nordrhein-westfälischen Landkreis Düren mit einer Razzia gegen fünf Beschuldigte vorgegangen.

Düren. Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gab es am Donnerstag fünf Durchsuchungen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf und die Polizei Köln gemeinsam mitteilten. Die Ermittlungen richten sich demnach gegen fünf Beschuldigte im Alter von 16 bis 22 Jahren.

Razzia in Düren: Beschuldigte sind weiter auf freiem Fuß

Sie sollen sich „anlehnend an Propagandamaterial“ der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) auf eine terroristisch motivierte Tat vorbereitet haben. Vorläufig festgenommen wurden die Beschuldigten demnach aber nicht.

Die Voraussetzungen für eine Anordnung der Untersuchungshaft seien nicht erfüllt, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft. Zwei der Beschuldigten seien deutsche Staatsbürger. Zwei weitere hätten sowohl die deutsche als auch die russische Staatsbürgerschaft. Der fünfte Verdächtige ist den Angaben zufolge türkischer Staatsbürger.

Da es sich bei ihnen zum Teil um Jugendliche handelt und zunächst mögliches Beweismaterial gesichtet werden müsse, machten die Ermittler zunächst keine weiteren Angaben. Bei der Razzia waren rund 350 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. (AFP)

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