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Nach Flutkatastrophe Wichtige NRW-Autobahn wird wieder freigegeben

Blick auf die Baustelle an der A61 bei Swisttal-Ollheim am 10. Auugust. Dort sackte die Autobahn durch die Flutkatastrophe ab und wurde zerstört.

Die bei der Flutkatastrophe am 14. und 15. Juli zerstörte Autobahn A61 (hier der Abschnitt bei Swisttal-Ollheim) soll nun zwischen Erftstadt und Kerpen wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Nach der Flutkatastrophe im Rheinland sind die Arbeiten an der zerstörten A61 voran gekommen, der Abschnitt zwischen Erftstadt-Gymnich und Kerpen-Türnich soll Montag (13. September) freigegeben werden.

Erftstadt/Kerpen. Gute Nachrichten für alle Pendler und Anwohner: Voraussichtlich ab kommenden Montag (13. September) soll die A61 zwischen den Anschlussstellen Erftstadt-Gymnich und Kerpen-Türnich auch in Fahrtrichtung Venlo wieder befahrbar sein.

Die zuständige Autobahn GmbH Rheinland will diesen Abschnitt der sonst stark befahrenen A61 im Laufe des Montags freigeben, hieß es am Freitagnachmittag (10. September) von Seiten des Unternehmens.

A61 zwischen Erftstadt-Gymnich und Kerpen-Türnich wieder befahrbar

In den vergangenen zwei Monaten seien hier alle Schäden in Folge der Unwetterkatastrophe beseitigt worden, so die Autobahn GmbH Rheinland.

An der Infrastruktur im südlichen Rheinland sind Schäden in Milliardenhöhe entstanden, so das Unternehmen. Neben den zerstörten Straßen- und Schienenwegen wurden mehr als 100 Bauwerke an Straßen beschädigt: Brücken, Tunnel, Lärmschutzwände und Stützwände.

Dazu kommen zahlreiche Hangrutsche, die die Straßen destabilisiert haben. Allein an der A1, A61 und A553 zählt die Autobahn GmbH Rheinland rund 20 solcher Erdbewegungen. Zwölf Brücken müssen komplett abgerissen und neu gebaut werden, davon zwei an Autobahnen.

Zerstörte Autobahnen in NRW: Aufbauarbeiten dauern noch Monate

Bereits am Freitag nach den verheerenden Unwettern am 14. und 15. Juli begannen die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten. An nahezu allen Stellen im weiträumig zerstörten Infrastrukturnetz wird gleichzeitig gearbeitet. Die Baufirmen haben alle verfügbaren Mitarbeiter in das Krisengebiet geschickt, um dort die Arbeiten voranzutreiben, insbesondere an den wichtigen Verkehrsknotenpunkten, erklärte das Unternehmen.

So arbeite die Autobahn GmbH aktuell mit Hochdruck daran, die A61 teils provisorisch so herzustellen, dass der überregionale Verkehr die Strecke zwischen den Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim wieder befahren kann.

Zusätzlich hat die Autobahn GmbH Rheinland laufende Maßnahmen zurückgestellt, um den hier tätigen Firmen die priorisierte Reparatur der A1, A61 und A553 zu ermöglichen.

Bereits nach gut einem Monat konnten von den ehemals 220 Straßensperrungen etwa 85 Prozent wieder aufgehoben werden. Trotzdem sind die Schäden so massiv, dass die Aufbauarbeiten stellenweise Monate in Anspruch nehmen werden. (smo)

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