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Polizei fassungslos Mann (25) schläft unter fahrendem Zug nach Köln – dann verrät er seinen irren Plan

Mann wird schlafend unter Güterzug gefunden.

Der 25-Jährige wurde von der Bundespolizei unter dem Güterzug gefunden.

Diese Aktion war lebensgefährlich und skurril zugleich: Ein 25-jähriger Mann wurde schlafend unter einem Güterzug entdeckt.

Was ging denn dabei nur in seinem Kopf vor? Die Bundespolizei hat am Dienstag (10. Mai) unter einem Güterzug in Richtung Köln einen 25-jährigen Mann gefunden. Was er dort machte? Schlafen! Als er schließlich geweckt wurde, weihte er die Einsatzkräfte in seinen irren Plan ein!

Gegen 6.55 Uhr war bei der Bundespolizei in Köln ein Notruf eingegangen. Auf einen Güterzug von Unkel nach Köln sei eine Person zugestiegen. Ein Zeuge hatte den Mann beobachtet und sofort eine Meldung abgesetzt.

Mann (25) schläft unter Güterzug: Bundespolizei rückt aus

Weil bei Aktionen wie dieser Lebensgefahr herrscht, steuerte die Bundespolizei den Streckenbereich Leverkusen-Morsbroich an und stoppte den Güterzug.

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Und tatsächlich: Zwischen Containtertragwagen und Ladecontainer, mit einer Jacke zugedeckt, lag ein 25-jähriger Mann aus Pakistan und schlief.

Personalien zeigen: Der Mann hält sich unerlaubt in Deutschland auf

Als er von den Einsatzkräften geweckt wurde, gab er an, schon etwa eine Stunde dort zu liegen. Sein Plan sei es, auf diese Weise in seine Heimat reisen zu können.

Eine Reise dieser Art könnte ihm aber schon bald auf anderem Wege bevorstehen. Denn bei der Überprüfung seiner Personalien fiel auf, dass sich der Mann unerlaubt in Deutschland aufhält. Und: Ihn erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenstrafe wegen unbefugten Betretens eines (Eisenbahn-)Fahrzeugs, sowie ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts.

Fast 14 Stunden Verspätung: 21 Züge von leichtsinniger Aktion betroffen

Wie die Bundespolizei weiter mitteilt, sind durch die leichtsinnige Aktion des Mannes etwa 14 Stunden Verspätung auf unterschiedlichen Strecken zusammengekommen. Insgesamt 21 Züge mussten auf den Vorfall reagieren.

Die Bundespolizei nutzt den aktuellen Fall, um erneut auf die massiven Gefahren an Bahnanlagen hinzuweisen. Erst 2021 waren zwei Jugendliche in Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis) ums Leben gekommen, als sie auf einen Güterzug kletterten und einen Stromschlag erlitten. (tw)

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