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Trotzdem fehlen LehrerNRW hat so viele Schulkräfte wie nie, doch Tausende Stellen frei

Fast 5.000 offene Stellen an Schulen - trotz Personalzuwachs

Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa

Der Personalbedarf an Schulen ist angesichts zahlreicher gestiegener Anforderungen kaum zu decken. (Archivbild)

Rekord bei Lehrern in NRW, doch Tausende Stellen frei

Die Landesregierung verkündet einen Personal-Boom an den Schulen in NRW. Doch die Freude ist getrübt: Der Mangel ist riesig und es fehlen immer noch Tausende Fachkräfte.

Ein neuer Personalrekord für die Bildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen: Die Landesregierung meldet, dass mit über 166.000 Stellen ein historischer Höchststand erzielt wurde. Das sind mehr als 12.600 zusätzliche Kräfte im Vergleich zum Beginn der Wahlperiode, die vier Jahre zurückliegt. Schulministerin Dorothee Feller (CDU) sprach vom kräftigsten Zuwachs seit über vier Jahrzehnten.

Doch die Kehrseite der Medaille: Der Bedarf an Personal ist bei den Bildungseinrichtungen in NRW ebenfalls weiter nach oben geschnellt. Zum Stichtag 1. Juni 2026 stand dem ein landesweiter Bedarf von circa 173.934 zu besetzenden Positionen gegenüber.

Weiterhin Tausende Jobs an Schulen offen

Das Ergebnis ist eine gewaltige Lücke: 4.822 feste Stellen konnten nicht besetzt werden. Die Regierung des Landes gestand ein, dass die Anzahl der vakanten Positionen trotz massiver Einstellungsbemühungen nur schleppend sinkt. Als Gründe für den wachsenden Personalhunger werden vor allem mehr Schülerinnen und Schüler, neue Förderangebote, der fortlaufende Ausbau der Ganztagsbetreuung sowie der Fokus auf inklusiven Unterricht und zusätzliche Mittel zur Steigerung der Bildungsqualität genannt.

Laut den Informationen wurden seit dem Jahr 2022 insgesamt über 30.000 Personen fest angestellt, darunter mehr als 25.000 als Lehrpersonal. Bei den restlichen neuen Kräften handelt es sich um anderes pädagogisches und nicht-pädagogisches Personal. Dazu zählen etwa multiprofessionelle Teams, Assistenzen für die Schulverwaltung und Sozialarbeiter. Das Ministerium hob hervor, dass man mit dieser breiten Strategie die Schulen stärken und die Lehrkräfte im täglichen Betrieb entlasten wolle.

Wüst unterstreicht Anstrengungen der Regierung

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hob die Bemühungen seiner Regierung hervor, die Attraktivität des Lehrerberufs zu steigern, um zusätzliche Pädagogen für die Schulen zu gewinnen. Er verwies beispielhaft auf die Anhebung des Anfangsgehalts auf A 13 für das Personal an Grundschulen sowie in der Sekundarstufe I. Auch das „Handlungskonzept Unterrichtsversorgung“ mit seinen 34 Punkten wurde von ihm erwähnt.

„Auch in diesem Jahr stellen wir mit insgesamt 43,4 Milliarden Euro wieder Rekordmittel für den Bereich Bildung zur Verfügung“, erklärte Wüst. Die aktuellen Daten zur Personaldecke würden belegen, „dass Politik einen Unterschied machen kann“.

Diesen Kurs werde die Regierung des Landes beibehalten, bekräftigte Ministerin Feller. „Wir setzen alles daran, mehr Personal für die Schulen zu gewinnen.“

(dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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