Spezial-Klinik in Aachen eröffnet Warum sich alle über dieses Foto von Laschet wundern

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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet trug den Mundschutz bei der Eröffnung einer speziellen Klinik in Aachen falsch und wurde offenbar nicht darauf aufmerksam gemacht.

Aachen – NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat in Aachen das Startzeichen für das „Virtuelle Krankenhaus" gegeben. Er nahm den Pressetermin am Montag, 30. März, mit einem Mundschutz wahr. Und dafür hagelte es Kritik!

  • „Virtuelles Krankenhaus" in Aachen gestartet
  • Ministerpräsident Laschet mit Mundschutz auf Termin
  • 30 zusätzliche Ärzte durch neues Modell in Corona-Krise Tag und Nacht erreichbar

Bei der Behandlung von Corona-Patienten soll kleineren Krankenhäusern landesweit die Expertise der Unikliniken Aachen und Münster zur Verfügung stehen.

Armin Laschet (CDU) trug während des offiziellen Termins in Aachen aufgrund der Corona-Pandemie eine Mundschutzmaske.

Armin Laschet: Heftige Kritik für Mundschutz

Doch ausgerechnet dafür hagelte es heftige Kritik. Denn obwohl es der Name Mundschutz anders vermuten lässt, muss man ihn für seine Wirkung auch über die Nase ziehen: Genau das hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nicht gemacht.

In Twitter-Beiträgen wunderten sich Benutzer unter anderem darüber, dass die anwesenden Ärzte in der Uniklinik Aachen ihn offenbar nicht auf das falsche Tragen aufmerksam machten.

Das WDR-Magazin „Westpol“ twitterte eine Filmszene mit Benedict Cumberbatch als Arzt mit Mundschutz unter dem Hinweis „Servicetweet“ in Richtung Laschet.

Auf den offiziellen Fotos der Staatskanzlei trug Laschet den Mundschutz übrigens korrekt. Laschet reagierte am Abend und demonstrierte dann in einem Kurzvideo auf Twitter, wie der Mundschutz richtig über Mund und Nase angelegt wird (siehe Video oben). 

Alle anderen NRW-Krankenhäuser sollen von „Virtuellem Krankenhaus" profitieren

Die landesweit rund 200 Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung sollen ab sofort durch den Einsatz der Tele-Intensivmedizin von der Expertise der Unikliniken bei der Behandlung von Corona-Patienten profitieren. Insgesamt 30 zusätzliche Ärzte sollen für die Krankenhäuser Tag und Nacht erreichbar sein.

Bei schweren Krankheitsverläufen soll das Behandlungsniveau in jedem Krankenhaus im Land mit dem eines Maximalversorgers gleich sein, hatte das NRW-Gesundheitsministerium den Schritt begründet. Durch den Rückgriff auf das Wissen in den Unikliniken Aachen und Münster könne die Zahl der Intensivbetten mit angemessener medizinischer Expertise gesteigert werden.

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Das Aachener Klinikum arbeitet nach eigenen Angaben seit acht Jahren in der Intensivmedizin mit der Telemedizin – und hat auch Münster mit ins Boot geholt. Beide Häuser sind den Angaben nach bisher mit 17 Häusern vernetzt. In einem Projekt mit 10.000 Patienten hätten sie den Nachweis erbracht, dass dadurch die Behandlungsqualität im Intensivbereich signifikant verbessert wurde. (dpa/dok) 

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