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Irres Manöver auf K15Jülicher (44) schleudert in Acker

Ein Polizeiwagen im Einsatz. (Symbolfoto)

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Ein Polizeiwagen im Einsatz. (Symbolfoto)

Ein waghalsiges Überholmanöver auf der K15 bei Jülich endete für einen 44-Jährigen im Feld.

Ein gefährliches Überholmanöver hat am Freitagnachmittag (20. März) auf der K15 bei Jülich zu einem spektakulären Unfall geführt. Um 15.33 Uhr verlor ein 44-jähriger Mann aus Jülich die Kontrolle über sein Auto und landete im Acker.

Jülicher setzt in Kurve zum Überholen an

Der Mann war in Richtung Jülich-Koslar unterwegs und hatte bereits ein Auto überholt. Doch das reichte ihm offenbar nicht: In einer langgezogenen Rechtskurve setzte er zum Überholen eines weiteren Wagens an, der von einer 28-jährigen Frau aus Linnich gesteuert wurde.

Die Situation wurde brenzlig, als Gegenverkehr aufkam. Eine 28-jährige Fahrerin aus Jülich, die bereits überholt worden war, reagierte geistesgegenwärtig und verringerte ihre Geschwindigkeit, um dem Drängler eine Lücke zum Einscheren zu schaffen. Als die Linnicherin die Gefahr erkannte, musste sie eine Vollbremsung einleiten, damit der 44-Jährige überhaupt wieder auf seine Spur kam.

Hoher Sachschaden aber keine Verletzten

Doch das Manöver ging schief: Beim Einscheren geriet der Mann auf den Grünstreifen, rammte einen Leitpfosten und verlor die Kontrolle. Sein Auto schleuderte über die gesamte Fahrbahn, traf einen weiteren Leitpfosten und kam erst im angrenzenden Feld zum Stehen. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Der Sachschaden ist mit rund 10.500 Euro allerdings beträchtlich.

Gegen den 44-Jährigen wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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