Übler Verdacht LKA: Großrazzia in mehreren NRW-Testzentren und Privatwohnungen

Polizisten bringen in Tüten sichergestelltes Beweismittel zu einem Auto.

Bei Durchsuchungen in Testzentren in Hagen und weiteren Städten haben Ermittler umfangreiches Beweismittel sichergestellt. Das Symbolfoto vom 28. Mai 2021 zeigt Einsatzkräfte, die bei einer Razzia gegen Bandenkriminalität in Oberhausen Tüten voller Beweise sichern. 

Großrazzia in Hagen und sechs weiteren NRW-Städten: Ermittler haben  mehrere Corona-Testzentren und Privatwohnungen durchsucht. 

Ein Unternehmen aus Hagen ist im Visier von Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt (LKA). Wie das LKA am Donnerstag (13. Januar 2022) bekannt gab, läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Computerbetruges im Zusammenhang mit Corona-Schnelltestzentren.

Das Hagener Unternehmen betreibt die insgesamt fünf Testzentren in Hagen, Menden, Lüdenscheid und Neuenrade. Das Verfahren richtet sich gegen drei männliche und zwei weibliche Beschuldigte im Alter zwischen 22 und 35 Jahren.

LKA NRW: Firmen, Schnelltestzentren und Wohnungen durchsucht

„Die Beschuldigten stehen im Verdacht, nicht durchgeführte Tests abgerechnet und über das Vorliegen vergütungsrelevanter Tatsachen getäuscht zu haben, um Leistungen überhöht oder unberechtigt abzurechnen“, so ein Sprecher.

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Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamts NRW haben dazu am Donnerstag Firmenanschriften, Schnelltestzentren und Privatwohnungen in Hagen, Lüdenscheid, Menden, Neuenrade, Meinerzhagen, Essen und Dortmund durchsucht.

Dabei wurden umfangreiche Beweismittel in Form von Unterlagen und digitalen Speichermedien sichergestellt, die noch ausgewertet werden müssen. (iri)

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