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Hunde-Krimi in Ratingen Couragierte Frau lässt illegalen Welpen-Handel in NRW auffliegen

Die Malteser-Welpen "Balou" und "Ricky" wurden illegal nach Deutschland gebracht, um hier verkauft zu werden. Die Polizei ermittelt.

Die Malteser-Welpen "Balou" und "Ricky" wurden illegal nach Deutschland gebracht, um hier verkauft zu werden. Die Polizei ermittelt.

Dank einer 53-jährigen Frau aus Ratingen ist ein illegaler Welpen-Händler aufgeflogen. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei. 

Ratingen. Hunde-Krimi in Ratingen: Durch eine couragierte 53-Jährige kam die Polizei einem illegalen Welpenhandel auf die Spur. Im Juli hatte sich die Ratingerin über ein Internetportal für den Kauf eines Malteser-Welpen entschieden. Bei der Abholung des Vierbeiners schöpfte sie plötzlich Verdacht. 

Über eine telefonische Kontaktaufnahme einigte sie sich mit dem Verkäufer auf einen vierstelligen Verkaufspreis und einer Übergabe des Welpen an ihrer Wohnanschrift. Am 30. Juli 2021 erschien der vermeintliche Verkäufer mit einem Welpen, der jedoch nicht dem Aussehen aus der Verkaufsannonce entsprach. Die Käuferin stellte unangenehme Fragen, deshalb brach der Verkäufer die Verhandlung ab und versuchte, mit dem Welpen zu flüchten.

NRW: Polizei stoppt illegalen Welpenhandel

Die 53-Jährige schnappte sich den Hund aus dem Auto des Verkäufers und rief die Polizei. Die fand wenig später bei dem Mann einen weiteren Malteser-Welpen. Beide Hündchen stammten offenbar aus Mazedonien und waren viel zu früh von ihrer Mutter getrennt worden.
„Balou“ und „Ricky“ kamen in ein Tierheim. Gegen den Verkäufer und einen 37-jährigen Hildener ermittelt die Kripo. (cw)

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