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Fahrerflucht auf A3 Mann (68) verursacht zwei schwere Unfälle – aber erinnert sich nicht

Fahrzeuge fahren auf A3 Höhe AK Heumar in Fahrtrichtung Süden.

Nach einem Unfall auf der A3 Richtung Köln hat ein Mann Fahrerflucht begangen. Das Foto aus dem Jahr 2022 zeigt die Autobahn A3.

Nach Unfällen auf der A3 hat ein Mann Fahrerflucht begangen, es wurden vier Personen verletzt. Der 68-jährige Unfallverursacher konnte gestoppt werden, er hat aber keinerlei Erinnerung an die Unfälle.

Auf der A3 Richtung Köln kam es am Montagnachmittag (27. Juni) zu einem Autounfall mit Fahrerflucht, bei dem insgesamt vier Personen verletzt wurden. Wie die Polizei Düsseldorf mitteilte, fuhr ein 68-jähriger Mann mit seinem Auto in zwei Fahrzeuge hinein, diese wiederum prallten daraufhin mit einem Lkw zusammen. 

Der Unfallverursacher, der einen BMW fuhr, beging nach der Tat Fahrerflucht und konnte erst in Mettmann von der Polizei gestoppt werden.

Autounfall in NRW: Bis zu 16 Kilometer Stau

Aufgrund der von dem 68-jährigen Mann verursachten Unfälle kam es zu einem Stau bis zu teilweise 16 Kilometern, gegen 18 Uhr wurden sodann sämtliche Sperrungen wieder aufgehoben. 

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Die Polizei ermittelte, dass der Fahrer des Unfallwagens den mittleren Fahrstreifen benutzt hatte, als er in Höhe der Raststätte Hösel bei Ratingen gegen die linke Schutzplanke prallte.

Daraufhin kollidierte der 68-jährige Mann mit seinem BMW gegen einen mit neun Personen besetzten Opel Zafira. Der starke Aufprall führte dazu, dass der Opel Zafira mit einem Lkw kollidierte.

Kurze Zeit später fuhr der Fahrer des BMW ungebremst in ein weiteres Auto. Auch der Renault wurde aufgrund des Zusammenstoßes gegen einen weiteren Lkw geschleudert, der sich auf dem rechten Fahrstreifen befand.

Unfall auf der A3: Verursacher erinnert sich nicht

Nach Zeugenaussagen fuhr der Unfallverursacher nach beiden Unfällen ohne Halt weiter. Drei Personen, die sich in dem Opel Zafira befanden und der 64-jährige Fahrer des Renaults wurden verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Der 68-jährige Fahrer des BMWs hatte nach Angaben der Polizei keinerlei Erinnerung an die von ihm verursachten Unfälle. Auch der Konsum von Betäubungsmitteln und Alkohol konnte ausgeschlossen werden. Eine vorsätzliche Motivlage war zunächst ebenfalls nicht erkennbar. Der 68-Jährige begab sich freiwillig in psychiatrische Behandlung. (kvk)

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