Ein JVA-Mitarbeiter soll Handys ins Essener Gefängnis geschmuggelt haben. Ermittler fanden Datenträger und einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag.
Vorwurf der BestechlichkeitEssener JVA-Bediensteter soll Handys eingeschmuggelt haben

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Ein JVA-Bediensteter aus Essen ist jetzt in Untersuchungshaft. Er soll unter anderem Handys im Gefängnis verkauft haben. (Archivbild)
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Ein Mitarbeiter der JVA Essen sitzt nach seiner Festnahme am Dienstag (27. Oktober) in Untersuchungshaft. Ihm wird Bestechlichkeit vorgeworfen.
Bei Durchsuchungen seiner Wohnung und im Gefängnis stellten Ermittler zahlreiche Handys und Datenträger sowie einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag sicher, wie die Essener Polizei mitteilte.
Essener JVA-Mann steht im Verdacht, Handys eingeschmuggelt zu haben
Der Mann steht im Verdacht, Handys und andere Waren gegen Geld und wertvolle Gegenleistungen ins Essener Gefängnis geschmuggelt zu haben. Ob er auch in die Flucht eines Häftlings am 14. Oktober verwickelt war, ist vorerst offen.
Der Gefangene (34) war bei einem Arzttermin spektakulär entkommen. Zwei maskierte Männer griffen die Justizbeamten an, die ihn begleiteten, und überwältigten sie. Von dem Häftling und den Angreifern fehlt seitdem jede Spur.
Festgenommen wurde der Bedienstete am Frankfurter Flughafen, nachdem er aus dem Urlaub zurückgekehrt war. Nun werten die Ermittler die sichergestellten Datenträger aus; zudem laufen umfangreiche Finanzermittlungen. (dpa/red)
