„Überall Verletzte” Essen: Frau (81) rast mit BMW in Menschenmenge – 3 in Lebensgefahr

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Einsatzkräfte nahe der Straßenbahn-Haltestelle in Essen-Frohnhausen, an der am 29. Februar 2020 eine 81-Jährige in eine Menschenmasse gefahren ist. 

Essen – Dramatische Szenen an einer Straßenbahn-Haltestelle in Essen: Eine 81-jährige Frau ist dort am Samstag mit ihrem Auto in eine Menschenmenge gefahren.

  • In Essen-Frohnhausen ist eine 81-jährige Frau mit einem BMW in eine Menschenmenge hineingerast.
  • Drei Menschen wurden lebensgefährlich verletzt.
  • Die Polizei geht zunächst von einem Unfall aus.

Zwölf Menschen seien verletzt worden, drei von ihnen lebensgefährlich. Ihr Zustand sei weiter unverändert, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, war zunächst unklar.

Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei von einem Unfall aus.

Essen: Frau (81) rast mit BMW in Menschenmenge

Die Opfer stiegen gegen 17.15 Uhr gerade an der Haltestelle Gervinusstraße aus der Straßenbahn aus oder ein, als der silberfarbene Wagen offenbar ungebremst in die Menge fuhr.

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Mit einem silbernen BMW raste die Seniorin im Essener Stadtteil Frohnhausen in eine Menschenmenge. 

Elf Verletzte kamen ins Krankenhaus, unter ihnen auch die 81-Jährige und ihr Beifahrer, ein ebenfalls älterer Mann.

Essen: Polizei und Feuerwehr kommen mit Großaufgebot zur Unfallstelle

Bei Polizei und Feuerwehr gingen sofort zahlreiche Notrufe ein. Als die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot an der belebten Kreuzung im Stadtteil Frohnhausen eintrafen, habe sich ein schlimmes Bild geboten, sagte der Polizeisprecher.

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Am Samstagnachmittag (29. Februar) ist eine Frau (81) in Essen mit einem BMW in eine Menschenmenge gerast. 

„Überall lagen Verletzte auf der Straße.“ Viele Zeugen standen unter Schock.

Zahlreiche Passanten hätten sich bereits um die Menschen gekümmert, ehe Notärzte und Sanitäter die Versorgung übernahmen.

Essen: Zahlreiche Passanten kümmern sich nach Unfall um Verletzte

„Es hatten wirklich alle Verletzten jemanden an ihrer Seite, das war ganz vorbildlich“, sagte ein Feuerwehrsprecher. „Oft hilft es ja schon, wenn jemand dem Verletzten einfach gut zuredet.“ 

Die Haltestelle befindet sich nach Polizeiangaben in der Mitte der Straße, so dass die Fahrgäste die Fahrbahn überqueren müssen. Für die nachfolgenden Autos gebe es dort eine Ampel. Die Polizei will nun Zeugen befragen, um zu ermitteln, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. (dpa)

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