Unglück in Essen Junger Hund hält Bahnverkehr auf – der Grund ist traurig

Der Schäferhund ist an den Hinterbeinen blutig.

Am Dienstag (5. Oktober 2021) wurde dieser verletzte Hund nahe einer viel befahrenen Bahnstrecke in Essen gefunden. 

Ein freilaufender Hund ist von einem Zug erfasst und schwer verletzt worden. Die Bundespolizei hofft jetzt, sein Frauchen oder Herrchen zu finden. 

Essen. Ein Tierdrama hat am Dienstag (5. Oktober 2021) für Verspätungen im Bahnverkehr gesorgt. Bahnmitarbeiter hatten am Morgen nahe einer viel befahrenen Strecke einen verletzten Hund entdeckt.

Sie alarmierten sofort die Bundespolizei, die die Bahnstrecke sperrte und die Tierrettung anforderte. 

Bahnmitarbeiter finden Hund in Essen – Tier an Läufen verletzt

Gegen 9.45 Uhr wurden die Bundespolizisten im Essener Hauptbahnhof durch Bahnmitarbeiter über das verletzte Tier nahe der Burggrafenstraße informiert. Die Techniker gaben an, dass der Hund nicht in der Lage sei, selbstständig aufzustehen, und verängstigt wirkte. Dennoch habe der junge Schäferhund niemanden näherkommen lassen. Es seien sichtbare Verletzungen an den Läufen erkennbar.

Bundespolizisten veranlassten die Sperrung des Gleises, nahe dessen der Hund lag und alarmierten die Feuerwehr sowie die Essener Tierrettung.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Essen versorgten das Tier, bis die Tierrettung den Hund mittels Spezialwerkzeug auf einer Hundetrage transportieren konnten. Mit dem Spezialwerkzeug musste der Kopf des Hundes fixiert werden, damit er die Helfer nicht beißt. 

Tierrettung Essen bringt verletzten Hund in eine Tierklinik

„Erste Untersuchungen ergaben, dass der Schäferhund ernsthaft verletzt worden ist“, so ein Sprecher der zuständigen Bundespolizeiinspektion Dortmund. Auch konnte der Chip des Hundes ausgelesen werden. Die Tierrettung Essen brachte den Hund anschließend in eine Tierklinik.

Der Besitzer des Hundes wurde bislang nicht ermittelt. Daher bitten die Beamten: Wer sein Tier auf dem Foto erkennt, meldet sich bitte bei der  Tierrettung in Essen unter 0201/85 77 47 92 oder bei der Bundespolizeiinspektion Dortmund unter 0231/56 22 47-5000. (iri)

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