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Drama nach Ehestreit in Solingen Polizist (24) erschießt Mann

Schusswaffe

Ein 24-jähriger Polizist hat am Donnerstagabend (28.2.2019) in Solingen einen 46-jährigen Mann bei einem Einsatz wegen Häuslicher Gewalt erschossen.

Solingen – Schrecklicher Zwischenfall am Donnerstagabend in Solingen.

Bei einem Einsatz unter dem Stichwort „Häusliche Gewalt“ wurde am Ende ein 46-jähriger Mann von der Polizei erschossen.

Die Beamten waren gegen 20.40 Uhr zu einem Familienstreit gerufen worden. Der 46-Jährige hatte seine Frau bedroht.

Als die Polizisten in die Wohnung kamen, hatte der Mann ein Küchenmesser in der Hand. Damit habe er plötzlich die Beamten bedroht. „Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen, hat er die Polizisten in der Wohnung in eine Ecke ohne Fluchtmöglichkeit gedrängt.

Ein 24 Jahre alter Polizist zog deshalb seine Dienstwaffe und drückte einmal ab. Der 46-Jährige wurde von der Polizeikugel schwer verletzt.

Mann stirbt in der Nacht im Krankenhaus

Er kam ins Krankenhaus, erlag aber noch in der Nacht seinen Verletzungen. Aus Neutralitätsgründen hat jetzt das Polizeipräsidium Hagen die Ermittlungen übernommen.

Der 24-jährige Beamte wird zurzeit psychologisch betreut. Auch die Frau des Getöteten bekommt psychologische Hilfe. Der Mann hinterlässt auch noch ein minderjähriges Kind.

Eine Schussabgabe durch Polizisten ist in Deutschland sehr selten. Allerdings werden die Beamten beim Schießtraining auf die Eigensicherung ausgebildet. Das heißt, sie sollen einen Angreifer schnell handlungsunfähig machen.

Im Zweifel heißt das, so lange schießen, bis die Gefahr gebannt ist.

Gezielt wird auf den Oberkörper

Gezielt wird also auf den Oberkörper und nicht auf die Extremitäten – da wäre die Gefahr zu groß, nicht zu treffen und den Angriff so nicht unterbinden zu können.

Die Polizei arbeitet seit einigen Jahren dabei mit sogenannter „Mannstopp-Munition“. Die „pilzt“ beim Eindringen in den Körper auf, reißt dadurch erhebliche Wunden.

Doch dafür tritt das Projektil auch nicht mehr aus. In der Vergangenheit wurden immer wieder Unschuldige verletzt oder getötet, weil die Kugeln Körper glatt durchschlugen und weiterflogen.

Der Nachteil der Mannstopmunition für den Getroffenen: Die Verletzungen bei Treffern im Oberkörper sind viel häufiger tödlich.

Doch in manchen Fällen ist diese Munition das einzige Mittel, um dem Polizisten das Leben zu retten. Immer öfter gibt es nämlich Angreifer, die unter dem Einfluss von synthetischen Drogen stehen. Und die schalten mitunter das Schmerzempfinden aus.

Gruselig: Diese Leute greifen noch weiter an, auch wenn sie schon von einer Kugel getroffen wurden.

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