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DortmundFun-Park „funDOmio“ von Erotikportal abgemahnt − überraschende Wende

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Der Betreiber des Dortmunder „Pop-up-Parks“ hat ein Mahnschreiben eines Erotikportals erhalten, weil eine Namenähnlichkeit bestehe. Unser Foto zeigt ein Riesenrad „Roue Parisienne“, das am 15. Juni 2020 auf dem Parkplatz vor der Westfalenhalle in Dortmund aufgebaut wird.

Dortmund – Dieser Artikel wurde zuletzt um 15.30 Uhr aktualisiert am 10. Juli 2020. Das ging ja schnell: Nachdem die Erotikseite „fundorado“ den Dortmunder Freizeitpark „funDOmio“ abgemahnt hatte, folgte nun die überraschende Wende.

  • Der Dortmunder Fun-Park „funDOmio“ hatte eine Auseinandersetzung mit einem Erotikportal.
  • Das Portal warf dem Betreiber vor, dass eine Namensähnlichkeit bestehe.
  • Der Betreiber des Dortmunder Freizeitparks hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Freizeitpark Dortmund: Auseinandersetzung mit Erotikportal

Der Betreiber des Dortmunder „Pop-up-Parks“, Patrick Arens, hatte am vergangenen Freitag (3. Juli) ein Mahnschreiben erhalten, in dem behauptet wurde, dass eine Namensähnlichkeit bestehe und das Markenrecht der Schmuddel-Seite verletzt werde, sagte er der Deutschen Presseagentur am Freitagmittag (10. Juli).

Nur wenige Stunden nach Bekanntwerden des Namensstreits, lenkte das Erotikportal überraschend ein.

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„Wir werden den Vorgang abbrechen“, zitieren die „Ruhrnachrichten“ den Betreiber der Seite, das Kommunikationsunternehmen „Freenet“. Man wolle den Schaustellern keine wirtschaftlichen Probleme bereiten, heiß es weiter.

Arens hatte den „sehr weit hergeholten Vorwurf“ zuvor zurückgewiesen und seinerseits einen Anwalt beauftragt. „Wir waren bei unserer Namensgebung in keinster Weise durch das Portal inspiriert“, erklärte er.

Dortmund: Erotikportal fordert Umbenennung des Fun-Parks und 1.800 Euro

In dem Schreiben wurde eine Umbenennung des Parks gefordert sowie rund 1.800 Euro gefordert.

Das Freizeit-Angebot in Dortmund für Familien werde noch planmäßig bis zum Ende der Sommerferien geöffnet sein – und zwar unter unverändertem Namen, betonte Arens.

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Der Jahrmarkt rund um die Westfalenhalle mit Fahrgeschäften und weiteren Attraktionen wird in Corona-Zeiten speziell gelenkt und ist jeweils für kleinere Besucherströme zugelassen. (dpa/sp)