Fall aus Bonn schlug Wellen Opfer (17) in Parkhaus vergewaltigt: Polizei meldet Durchbruch

Symbolfotos eines Parkhauses am Bodensee.

In einem Parkhaus in Bonn soll sich die Tat abgespielt haben. Das Symbolfoto steht in keinem Zusammenhang mit der Tat.

Die öffentliche Fahndung der Polizei Bonn war erfolgreich: Gesucht wurde ein Mann, der einen 17-Jährigen vergewaltigt haben soll.

Den Kopf in der Kapuze verhüllt, ganz in schwarz gekleidet, böser Blick in Richtung Kamera. Das Fahndungsfoto, das die Polizei Bonn am Mittwoch (29. Juni) an die Öffentlichkeit gegeben hatte, zeigt eines ganz deutlich: Hier möchte jemand nicht erkannt werden. Und das aus gutem Grund! Zu sehen war mutmaßlicher Vergewaltiger, der öffentlich gesucht wurde.

Doch jetzt die Wende: Wie am Freitag (1. Juli) bekannt wurde, ist die Identität des Tatverdächtigen geklärt!

„Der Anwalt des Verdächtigen hat sich am heutigen Tag bei den Ermittlerinnen und Ermittlern des Kriminalkommissariats 12 gemeldet“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Die Ermittlungen dauern allerdings noch an.

Der Fall hatte in der ehemaligen Bundeshauptstadt hohe Wellen geschlagen: Der jetzt identifizierte Mann steht im Verdacht, in der Nacht auf den 19. März 2022 in der Bonner Innenstadt einen 17-Jährigen in einem Parkhaus vergewaltigt zu haben.

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Fahndung in Bonn: Mann soll 17-Jährigen im Parkhaus vergewaltigt haben

Nach bisherigen Ermittlungen hatten sich die beiden am Tag zuvor im Bonner Zentrum kennengelernt. In einem Parkhaus in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof soll der Verdächtige dann sexuelle Handlungen an dem 17-Jährigen vorgenommen haben.

Der Fall war den Ermittlerinnen und Ermittlern schon länger bekannt, allerdings hatten die bisherigen Aufklärungsversuche nicht zur Identifizierung des mutmaßlichen Täters geführt.

Jetzt aber schon, dementsprechend könnte der Fall nun schwere Folgen für den Tatverdächtigen nach sich ziehen. Sollten die weiteren Ermittlungen zu einer Verurteilung führen, droht dem Mann eine Haftstrafe. (tw)

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