Zwei Demonstrationen hielten Bonn am Samstag in Atem, eine davon sorgte für ein Verkehrschaos.
Mega-Demo in Bonn50.000 bei Syrien-Kundgebung – A562 gesperrt

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Großer Polizeieinsatz bei Demonstrationen in Bonn. (Symbolfoto)
Zwei große Versammlungen haben am Samstag (21. März 2026) die Bonner Polizei mit mehreren hundert Einsatzkräften auf Trab gehalten. Besonders die Kundgebung zum Thema „Die Lage in Syrien“ in der Rheinaue, die von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr andauerte, sorgte für Ausnahmezustände. In der Spitze versammelten sich dort bis zu 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – weitaus mehr als erwartet. Die Veranstaltung selbst verlief friedlich.
Verkehrschaos und stundenlange Sperrung der A562
Die enorme Teilnehmerzahl führte laut Polizei zu massiven Verkehrsbehinderungen. Auf der Konrad-Adenauer-Brücke (A562) kam es zu starken Rückstauungen, weil Autofahrer und Autofahrerinnen am Fahrbahnrand hielten, um Mitfahrende aussteigen zu lassen. Kräfte der Autobahnpolizei und der Einsatzhundertschaft mussten einschreiten, dieses Verhalten unterbinden und Platzverweise erteilen.
Zusätzlich mussten an der Zufahrt zum Johanniterkrankenhaus mehrere verkehrsbehindernd geparkte Fahrzeuge abgeschleppt werden, um Rettungswege freizuhalten. Um die Sicherheit bei der Abreise zu gewährleisten, sperrte die Polizei die A562 gegen 16.45 Uhr in beide Richtungen komplett. Erst um 20.50 Uhr wurde die Brücke wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.
Zweite Demo gegen Böllerverbot verlief störungsfrei
Eine zweite Versammlung, die sich gegen das Feuerwerk bei „Rhein in Flammen“ und für ein bundesweites Böllerverbot aussprach, fand in der Bonner Innenstadt statt. An diesem Aufzug, der um 13.15 Uhr am Münsterplatz begann, nahmen bis zu 1.000 Teilnehmende teil. Diese Demonstration endete gegen 14.45 Uhr und verlief ohne Störungen. (red)
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