Rausch bei der Fahrstunde Nach harmlosen Unfall in Bonn: Polizei wird bei Fahrschüler fündig

Ein Schild mit der Aufschrift „Fahrschule“ ist auf einem Fahrschulauto befestigt.

Ein Fahrschüler aus Bonn machte die Bonner Polizei am Mittwoch (27. Juli) skeptisch. Ein Drogentest bestätigte den Verdacht. Das Symbolbild stammt vom 13. April 2018.

Ein Fehler beim Anfahren bescherte einem Fahrschüler aus Bonn ein Ermittlungsverfahren. Der Bonner Polizei war er wegen seines komischen Verhaltens aufgefallen.

Ein Fahrschüler aus Bonn hat am Mittwochmittag (27. Juli 2022) für einen kuriosen Polizeieinsatz gesorgt. Nach einem harmlosen Auffahrunfall geriet der Fahrschüler ins Visier der Beamtinnen und Beamten.

Doch was war passiert? Gegen 12 Uhr wurde die Bonner Polizei zu einem Auffahrunfall in Stadtteil Castell gerufen.

Fahrschüler würgt Wagen ab: Dann wird die Polizei auf ihn aufmerksam

An der Ecke Graurheindorfer Straße/Nordstraße hatte ein 33-jähriger Fahrschüler beim Anfahren das Fahrschulauto abgewürgt. Die Folge: Ein nachfolgender Pkw konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr dem Hyundai leicht auf.

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Eigentlich ein klarer Fall – bei der anschließenden Unfallaufnahme wurde die Polizei jedoch plötzlich auf den Fahrschüler aufmerksam. Der Grund: Der 33-Jährige reagierte nur verlangsamt auf die Ansprachen der Polizistinnen und Polizisten und machte einen verwirrten Eindruck.

Bonn: Drogentest schlägt bei Fahrschüler aus

Die Polizei führte daraufhin einen freiwilligen Drogenvortest bei dem Fahrschüler durch. Das Ergebnis bestätigte den Eindruck – der Test reagierte positiv auf Cannabis.

Die Polizistinnen und Polizisten ordneten daraufhin die Entnahme einer Blutprobe zur Beweissicherung an, die dem 33-Jährigen wenig später im Polizeipräsidium von einem Arzt entnommen wurde.

Die Bonner Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen gegen ihn. Vom 48-jährigen Unfallverursacher wurde darüber hinaus ein Verwarngeld erhoben. (mn)

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