Nach dem Feuer mit drei Toten und fünf Verletzten in einem Bochumer Mehrfamilienhaus hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen.
Feuer mit drei Toten in NRWSchlimmer Verdacht: Polizei nimmt Anwohner fest

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Abgesperrt ist der Zugang zu einem Mehrfamilienhaus nach ein Brand. Dabei sind drei Menschen ums Leben gekommen.
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Ein verheerendes Feuer hat drei Menschen in Bochum das Leben gekostet. Sie waren bei Löscharbeiten in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses gefunden worden. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen kam jede Hilfe zu spät.
Jetzt gibt es einen furchtbaren Verdacht. Wurde das Feuer womöglich bewusst gelegt?
Feuerdrama in Bochum: Technischer Defekt ausgeschlossen
Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft Bochum am Mittwoch (14. Oktober) mitteilten, wurde ein Verdächtiger festgenommen. Der 41-Jährige sei ein Anwohner und werde nun von der Polizei vernommen. Wann genau und wo der Mann festgenommen wurde, ist nicht bekannt.
Unklar ist, was ihm konkret vorgeworfen wird. Ermittelt wird wegen Mordverdachts. Ob es aber etwa eine gezielte Tötungsabsicht gegen eine konkrete Person gab, ist unklar. Ein Mord kann theoretisch auch begangen werden, wenn der Tatverdächtige ein gemeingefährliches Mittel eingesetzt hat. Ob ein Haftbefehl beantragt oder erlassen wurde, ist ebenfalls offen.
Ein technischer Defekt als Brandursache sei bereits ausgeschlossen worden. Die Untersuchungen dauerten an.
Unklar ist, ob „Anwohner“ heißt, dass er in dem Haus wohnt oder in der Nachbarschaft. Auch seine Beziehung zu den Opfern und weitere Details zu ihm sind bislang nicht bekannt.
Bei dem Brand am Dienstag waren laut Polizei zwei Frauen im Alter von 25 und 27 Jahren sowie ein 26-jähriger Mann ums Leben gekommen. Fünf weitere Menschen wurden verletzt. Bei den mehrstündigen Löscharbeiten waren etwa 90 Kräfte von Berufsfeuerwehr, freiwilliger Feuerwehr und Rettungsdienst sowie Polizei im Einsatz. (dpa/AFP)
