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Bahn-Frust in NRWGleich mehrere Pannen legen Züge lahm

Zug fährt auf schneebedeckten Gleisen

Bahnverkehr im Rheinland durch gleichzeitige Probleme gestört (Symbolbild).

Aktualisiert

Pendler-Frust am Montag: Nichts ging mehr auf vielen Strecken der Bahn.

Am Montag (5. Januar 2026) wurde die Geduld der Fahrgäste in der Kölner Region auf eine harte Probe gestellt! Diverse technische Pannen legten das Schienennetz der Deutschen Bahn lahm. Wer an diesem Tag unterwegs war, musste viel Geduld mitbringen.

Der Auslöser für den Ärger: ein nicht funktionierendes Stellwerk im Neusser Ortsteil Norf. Ab dem Vormittag, etwas nach 11 Uhr, sorgte diese Panne für Störungen. Am Nachmittag war die Störung repariert, aber die Nachwirkungen wie Ausfälle und Verspätungen blieben laut zug.nrw.de noch lange bestehen.

Ersatzbusse und Umleitungen als Notlösung

Die Panne am Stellwerk legte gleich mehrere zentrale Linien lahm: In Mitleidenschaft gezogen wurden der RE 6 (RRX) von Köln/Bonn Flughafen nach Minden, der RE 7 auf der Route von Rheine nach Krefeld und ebenso die S-Bahn S 11, die Bergisch Gladbach mit dem Düsseldorfer Flughafen verbindet. Um die Situation in den Griff zu bekommen, wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen auf die Beine gestellt. Zwischen dem Hauptbahnhof in Köln und dem in Neuss fuhren Busse.

Auch für den RE7 wurde eine alternative Lösung gefunden: Zwischen dem Hauptbahnhof Wuppertal und Meerbusch-Overath nahmen die Züge eine andere Route, die einen außerplanmäßigen Halt in Düsseldorf vorsah. Dafür entfielen jedoch die Stopps an den Bahnhöfen Neuss Hauptbahnhof, Dormagen, Köln Hauptbahnhof, Köln Messe/Deutz, Opladen und Solingen Hauptbahnhof. Des Weiteren waren von Bergisch Gladbach nach Köln-Mülheim vier Busse des Unternehmens Univers unterwegs; dieser Dienst sollte allerdings nur bis 14.30 Uhr zur Verfügung stehen.

Aber das war noch nicht das Ende der Pannenserie! In der Nähe von Hürth-Kalscheuren machte eine defekte Weiche weitere Schwierigkeiten. Dies nötigte die Züge auf den Linien RE5, RE12, RE22, RB24, RB26 sowie RB48 dazu, ihr Tempo zu reduzieren. Auch auf diesem Abschnitt kündigte die Bahn mögliche Verspätungen und sogar Teilausfälle an.

Zusätzlichen Unmut verursachte eine notwendige Reparatur an einer Weiche auf dem Abschnitt zwischen der Frankfurter Straße und Rösrath. Davon waren Passagiere der Linie RB25 durch Verzögerungen beeinträchtigt. Allen Reisenden wurde empfohlen, vor Fahrtantritt ihre Verbindung mittels der App oder über „zuginfo.nrw“ zu prüfen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.