Schock-Fund bei Aachen Traurige Gewissheit: Vermisster Neunjähriger tot – Polizei nimmt Verdächtigen fest 

Die niederländische Polizei fand am Samstagmorgen, 4. Mai 2022, in einem Garten in Geelen (Niederlande) die Leiche eines Jungen. Das undatierte Symbolbild zeigt ein Polizeifahrzeug.

Die niederländische Polizei fand am Samstagmorgen, 4. Mai 2022, in einem Garten in Geelen (Niederlande) die Leiche eines Jungen. Das undatierte Symbolbild zeigt ein Polizeifahrzeug. 

Im niederländischen Kerkrade in der Nähe von Aachen ist zuletzt ein Junge vermisst gemeldet worden. Nun herrscht traurige Gewissheit.

Ein im niederländischen Grenzort Kerkrade vermisster Junge ist tot. Bei der Leiche, die am Samstag (4. Juni 2022) gefunden wurde, handele es sich um den neunjährigen Gino, teilte die Polizei in Kerkrade im Südosten des Landes mit.

Nach dem Jungen war seit Mittwochabend gesucht worden. In der Nacht zum Samstag war bereits ein verdächtiger Mann festgenommen worden. Der 22-Jährige soll in der nächsten Woche dem Haftrichter vorgeführt werden.

Kerkrade: Polizei findet Leiche des vermissten Kindes

Der Neunjährige war nach Darstellung der Polizei vermutlich mit dem Mann mitgegangen. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt. Der Mann sei bei den Justizbehörden bekannt. Unklar war, ob er auch vorbestraft war.

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Die Familie des Kindes ist nach Angaben einer Sprecherin zutiefst entsetzt und in einem Schockzustand. „Die Trauer ist nicht zu beschreiben und schrecklich“, heißt es in einer Erklärung.

Die Leiche war in Geleen gefunden worden, etwa 25 Kilometer von Kerkrade entfernt. Dort war auch der Verdächtige gefasst worden. Ob die Leiche auch bei der Wohnung des Mannes gefunden wurde, teilte die Polizei nicht mit. Der Fundort wurde nach Polizeiangaben weiträumig abgesperrt, Experten sicherten Spuren.

Der Junge wohnte eigentlich in Maastricht und hatte einige Tage bei einer älteren Schwester in Kerkrade verbracht. Am Mittwochabend wollte er noch Fußball spielen. Als er gegen 19.30 Uhr nicht zurück war, schaltete die Schwester die Polizei ein. Einsatzkräfte auch mit Hunden und Hubschraubern sowie auch hunderte Freiwillige hatten Gino gesucht. (red/dpa)

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