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A3-Chaos geht weiterWieder Massen-Karambolage – Kinder in Kölner Klinik

Ein elektronisches Verkehrsschild warnt vor Unfall auf Autobahn (Symbolfoto)

Copyright: IMAGO / Bihlmayerfotografie

Ein elektronisches Verkehrsschild warnt vor Unfall auf Autobahn (Symbolfoto)

Albtraum auf der A3 bei Köln! Die Baustelle wird erneut zur Unfall-Falle.

Die schreckliche Serie von Unfällen auf der A3 im Siebengebirge nimmt kein Ende. Erneut kam es am Samstag (18. April) zu einem schlimmen Vorfall.

Nahe Königswinter-Bellinghausen krachten fast gleichzeitig Fahrzeuge in zwei Kollisionen zusammen. Das Resultat: Sieben Pkw waren involviert, sieben von 26 Insassen erlitten leichte Verletzungen, unter ihnen auch drei Kinder.

Blech-Chaos am Samstagmorgen

Die Verkehrsführung an der großen Baustelle war erst in der Nacht davor umgestellt worden. In Richtung der Domstadt wurden die Fahrbahnen geteilt und eine mobile Leitplanke errichtet. Zukünftig soll der Verkehr mit zwei Spuren nach Süden und drei Spuren nach Köln fließen, sobald die Bauarbeiten auf der Gegenspur starten.

Um etwa 9.45 Uhr am Samstagmorgen ereignete sich der erste Crash, nur ungefähr 400 Meter südlich vom Unglücksort des letzten Wochenendes. Ein Baufahrzeug zwang die Lenker eines VW Golf Kombi und von zwei Audi-Fahrzeugen auf der mittleren Fahrbahn zu einer Vollbremsung.

Ein VW Touran, in dem eine Familie saß, krachte von hinten in die stehenden Pkw und schob sie zusammen.

Nur einen Augenblick später folgte der zweite Auffahrunfall! Die Lenker eines BMW SUV sowie eines Audi Kombi schafften es, hinter der ersten Unfallstelle zu stoppen. Dem Fahrer eines Passat Kombi, dessen Insassen aus Bosnien kamen, gelang das Bremsmanöver aber nicht mehr. Er schob die beiden vor ihm haltenden Wagen ineinander.

Großeinsatz und Pferd in Panik

Ein Großaufgebot von Rettungskräften wurde umgehend alarmiert. Zunächst schickte man vier Ambulanzwagen und einen Notarzt los, ein fünfter Rettungswagen kam später hinzu. Ebenfalls im Einsatz waren die Feuerwehren der Orte Ittenbach, Uthweiler und Ölberg, um zu helfen.

Dann ereignete sich ein kurioser Zwischenfall: Ein spezielles „All-Terrain-Vehicle“ der Feuerwehr aus Uthweiler musste anrücken. Es half einem Gespann mit Pferdeanhänger, von der komplett gesperrten Autobahn herunterzukommen. Das Tier im Hänger war durch den Lärm und den Zwangshalt extrem nervös geworden. Die Einsatzkräfte eskortierten das Gespann mit Blaulicht über eine Notausfahrt sicher aus dem Stau.

Die verletzten Kinder wurden zur weiteren Behandlung in die Uniklinik nach Köln gebracht. Die anderen Verletzten verteilte man auf Krankenhäuser in der Umgebung. Die Hälfte der Unfallwagen war nur noch Schrott. Der Verkehr staute sich bis ins Stadtgebiet von Bad Honnef, da eine Fahrspur erst wieder gegen 11 Uhr freigegeben wurde. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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