Wut auf der A1: Jetzt klagt ein Fahrer gegen das 120er-Limit.
A1-Zoff um TempolimitFahrer klagt gegen 120er-Schilder auf wichtiger NRW-Autobahn

Copyright: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Tempo 120, wie hier auf einer Autobahn in Mecklenburg-Vorpommern, sorgt für einen Streit vor dem Verwaltungsgericht in Münster. (Symbolbild)
Aktualisiert:
Ein Autofahrer will sich ein Tempo-Limit nicht länger gefallen lassen und klagt. Seine Forderung vor Gericht ist knallhart.
Es geht um den Abschnitt auf der Autobahn 1 im Münsterland, zwischen dem Kreuz Münster-Nord und der Abfahrt Greven. Wer hier in Richtung Bremen unterwegs ist, kennt die Schilder: maximal 120 Kilometer pro Stunde.
Klage vor Gericht: Fahrer will Tempo-Limit kippen
Doch ein Fahrer sagt: Schluss damit! Er hat Klage beim Verwaltungsgericht in Münster eingereicht und will feststellen lassen, dass die Anordnung rechtswidrig ist. Wenn er recht bekommt, müsste er sich nicht mehr an das Tempolimit halten.
Seiner Meinung nach gibt es einfach keinen ausreichenden Grund für die Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Voraussetzungen dafür seien nicht erfüllt, so seine Argumentation.
Das sieht die beklagte Autobahn GmbH des Bundes natürlich ganz anders. Sie ist für den Streckenabschnitt verantwortlich und verteidigt das Limit. Ihre Begründung: Die Unfallgefahr auf diesem Teil der A1 sei zuletzt gestiegen.
Deshalb sei die Begrenzung zum Schutz der Autofahrerinnen und Autofahrer absolut gerechtfertigt. Am 18. Juni (9.00 Uhr) treffen die beiden Parteien nun vor Gericht aufeinander. Dann wird sich zeigen, wer sich durchsetzt.
Die A1, die von Köln bis nach Bremen führt, ist eine der wichtigsten Verbindungen für Pendler und Reisende aus Nordrhein-Westfalen in den Norden. Eine Entscheidung des Gerichts könnte daher für viele von euch von Bedeutung sein. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
