Vogelparadies im Garten? Mit diesen Tipps klappt es!
Paradies für PiepmätzeMit diesen Pflanzen wird Ihr Garten zum beliebten Vogel-Buffet

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Mit den richtigen Pflanzen wird der Garten zum beliebten Treffpunkt für viele Vogelarten.
Ein Vogelparadies direkt vor der Haustür? Das geht! Wer seinen Garten für Amsel, Meise und ihre gefiederten Freunde fit machen will, braucht nur die passenden Gewächse. Hier kommen fünf einfache Ratschläge, wie ihr den Piepmätzen Futter und einen sicheren Unterschlupf verschafft.
Eine der bedeutendsten Futterquellen für die Vogelwelt sind Sträucher und Bäume mit Früchten. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) empfiehlt hierfür Sorten wie Birnbaum, Kornelkirsche, Schlehe, Schwarzer Holunder, Vogelbeere oder auch Weißdorn. Kleiner Tipp für Vogelfreunde: Lassen Sie das Laub einfach liegen und ernten Sie nicht jeden einzelnen Fruchtstand ab.
Brutstätten und Futter direkt aus der Natur
Aber nicht nur Nahrung ist entscheidend, die Vögel brauchen auch geschützte Nistmöglichkeiten. Eine begrünte Hauswand mit Rankpflanzen wie Kriechrose, Efeu, Gartengeißblatt, Waldrebe oder Wilder Weinrebe ist nicht nur schön anzusehen, sondern bietet auch ideale Verstecke. Und am Boden? Da empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), einfach mal locker zu bleiben: Einheimische Wildpflanzen wie Löwenzahn, Vogelmiere und Wegerich sind kein Ärgernis. Ihre Samen sind ein wahres Festessen für zahlreiche körnerfressende Vogelarten.
Auch zahlreiche Stauden entwickeln sich nach dem Verblühen zu einer Futterquelle. Gewächse wie Flockenblumen, Disteln oder die Wilde Karde bilden laut Nabu kostbare Samenstände. Deshalb ein wichtiger Hinweis der Experten: Schneiden Sie die Stauden erst nach der kalten Jahreszeit zurück! So stellen sie für die Piepmätze auch im Winter eine Nahrungsreserve dar.
Warum Krabbeltiere und „Chaos“ so wichtig sind
Die gefiederten Gartenbesucher fressen aber nicht nur pflanzliche Kost. Besonders für die Aufzucht ihrer Jungen ist eiweißreiche Nahrung in Form von Insekten und anderen Kleintieren wie Blattläusen, Raupen, Spinnen oder Regenwürmern überlebenswichtig. Um diese Helferlein zu unterstützen, ist es laut BUND unerlässlich, keinerlei chemische Pflanzenschutzmittel zu verwenden.
Erlauben Sie zudem ruhig ein paar „unordentliche Bereiche“ mit Totholz oder Laub – diese sind wahre Brutstätten für Insekten und somit eine entscheidende Nahrungsbasis für die Vögel. Auf diese Weise wird Ihr Garten ohne großen Aufwand zu einem wertvollen Rückzugsort für die heimische Fauna. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
