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Rettung für die NagerArtenschutzzentrum in NRW erwartet süßen Feldhamster-Nachwuchs

Feldhamster-Nachzucht

Copyright: David Ebener/dpa

Ein Feldhamster-Weibchen beobachtet im NRW-Artenschutzzentrum aus der Öffnung der künstlichen Höhle die Umgebung.

Im Münsterland wird eine tierische Oster-Bescherung mit Spannung erwartet.

Oster-Sensation in NRW: Hamster-Nachwuchs soll die Art vor dem Ende bewahren Im Artenschutzzentrum für Nordrhein-Westfalen herrscht große Vorfreude. Das Team des Projekts erwartet die ersten Feldhamster-Jungen des laufenden Jahres pünktlich zu den Feiertagen. „Wir erwarten jetzt, dass die ersten Würfe am Wochenende kommen“, erklärte Jörg Kritschker, ein Tierpfleger, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Die Einrichtung in Metelen, gelegen im Münsterland, spielt eine zentrale Rolle bei den Anstrengungen, das Aussterben des Feldhamsters in NRW zu verhindern. Hinter der freudigen Nachricht steckt also ein sehr ernster Grund.

Zuchtprogramm soll genetische Vielfalt sichern

In der Zuchteinrichtung sind Informationen der dpa zufolge etwa 160 Feldhamster untergebracht, jeder für sich in einer geräumigen Box. Für das Zuchtvorhaben wählte das Team Mitte März 72 Exemplare aus. Ein entscheidendes Ziel bei der Zusammenführung der Paare ist die Gewährleistung einer breiten genetischen Basis.

Um für Nachkommen zu sorgen, wurde jeweils ein weibliches und ein männliches Tier für die Dauer von vier Nächten gemeinsam in einer Kiste untergebracht. Nach einer Schwangerschaft von 19 Tagen wird nun mit großer Neugierde die Anzahl der neugeborenen Hamster erwartet.

Die Nachzucht von Feldhamstern im NRW-Artenschutzzentrum läuft bereits seit 2017. Zu Beginn wurden dafür einige wildlebende Exemplare in der Nähe von Zülpich bei Aachen eingefangen. Zusätzliche Tiere stammten aus einer Zucht in Rotterdam. Zudem besteht eine Kooperation mit dem Gaia-Zoo Kerkrade.

Hunderte Hamster wieder in der Natur

Jährlich werden 200 bis 300 der Nager aus Metelen wieder in die Freiheit entlassen. Eine solche Aktion ist auch für dieses Jahr in Nordrhein-Westfalen vorgesehen. In der Vergangenheit wurden viele Tiere aus der Zucht in Metelen auch in Belgien und den Niederlanden angesiedelt.

Die Erfolge bei der Zucht leisten einen wichtigen Beitrag, damit der Bestand des Feldhamsters in der Region gesichert wird. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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