Mitarbeiter (†43) war ein UrgesteinDas sagt das Phantasialand zum Todes-Drama an Achterbahn Taron

Die Achterbahn Taron im Phantasialand.

Bei Wartungsarbeiten an der Achterbahn „Taron“ (hier ein Symbolbild aus dem Wintertraum) ist im Phantasialand ein 43-jähriger Mann ums Leben gekommen.

Einen Tag nach dem tragischen Unglück an der Achterbahn Taron im Phantasialand hat sich der Park nun selbst geäußert.

von Thomas Werner (tw)

Der Schock sitzt noch tief. Auch einen Tag nach dem verheerenden Unglück, bei dem am Montag (25. März 2024) ein 43-jähriger Mitarbeiter im Phantasialand ums Leben gekommen ist, herrscht im Brühler Freizeitpark Trauerstimmung.

Wie EXPRESS.de erfuhr, handelt es sich bei dem Toten um einen langjährigen Mitarbeiter des Parks, der seit mehr als zehn Jahren in der Technikabteilung angestellt war. Der 43-Jährige galt als verlässlicher Arbeiter, war bei Kolleginnen und Kollegen beliebt. 

Unfall im Phantasialand: Freizeitpark äußert sich nach Taron-Unglück

Am Dienstag (26. März) hat sich der Freizeitpark erstmals selbst geäußert. „Wir sind von diesem tragischen Arbeitsunglück zutiefst erschüttert. Unsere Gedanken sind ganz nah bei der Familie unseres verunglückten Mitarbeiters, der wir von Herzen unser tiefstes Mitgefühl aussprechen“, erklärte der Park nach einer EXPRESS.de-Anfrage. „Wir stehen ihnen in dieser schweren Zeit fest zur Seite und wünschen allen Betroffenen viel Kraft.“

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Das Phantasialand hatte sich nach Bekanntwerden des Todes-Dramas zunächst bewusst Zeit für eine öffentliche Stellungnahme gelassen. Im Fokus stand zunächst der direkte Kontakt zur Familie des Opfers.

Hier lesen: Schockierende Details – so starb der 43-jährige Mitarbeiter im Phantasialand

Wichtig für das Phantasialand: „Die Ursache des Arbeitsunfalls steht in keinem Zusammenhang mit der Sicherheit der Attraktion und dem Besuch des Parks.“

Am Montag gegen 15 Uhr war es zu dem tödlichen Drama an der Achterbahn Taron gekommen. Wie EXPRESS.de exklusiv vermeldete, war der Mitarbeiter bei Wartungsarbeiten an der Achterbahn ums Leben gekommen.

Mittlerweile ist klar: Der Mann war von einer Bahn erfasst und tödlich am Kopf verletzt worden. Als die Rettungskräfte eintrafen, liefen Wiederbelebungsmaßnahmen, doch für den 43-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

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Wie genau es zu dem Unfall kam, sollen nun die weiteren Ermittlungen zeigen. Wie die Bezirksregierung Köln als für den Arbeitsschutz zuständige Behörde mitteilte, seien Fachleute damit betraut, die Spuren am Tatort zu sichern und den Unfallhergang zu klären. Auch Zeuginnen und Zeugen werden gefragt.

Am Montag waren Einsatzkräfte der Polizei bis in den Abend im Brühler Freizeitpark vor Ort gewesen. Gäste hatte das Phantasialand an dem Tag nicht, erst ab Donnerstag (28. März) sind wieder Besucherinnen und Besucher zugelassen.