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Horror in 1250-Seelen-OrtZweifache Mutter in Kerpen mit 15 wuchtigen Stichen fast getötet

Einsatzkräfte der Polizei und Spurensicherung stehen vor einem Haus.

Einsatz in Kerpen-Mödrath: Am Morgen des 17. Januar 2023 wurde eine zweifache Mutter niedergestochen. Das Symbolfoto zeigt einen Einsatz am 29. Juli 2022 in Ottweiler, Saarland, nach einem tödlichen Streit.

Eine Bluttat an einer zweifachen Mutter hat Anfang des Jahres das 1250-Seelen-Örtchen Kerpen-Mödrath erschüttert. Jetzt gibt es eine Anklage. 

Er soll versucht haben, seine eigene Schwester zu töten ... Nach einer Bluttat in Kerpen-Mödrath Mitte Januar ist Anklage gegen den Bruder des Opfers erhoben worden. 

Dem zur Tatzeit 19-Jährigen wird versuchter Mord aus Heimtücke und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen – das erklärte Jan Orth, Sprecher des Kölner Landgerichts, am Dienstag (23. Mai 2023) auf Anfrage von EXPRESS.de. 

Versuchtes Tötungsdelikt in Kerpen: Schwester im Schlaf überrascht

Am Morgen des 17. Januar war der Angeschuldigte in der Wohnung seiner Schwester, wo diese mit ihren beiden Kindern in einem Bett schlief. Als er das Zimmer betrat, wurde die junge Frau wach. In dem Moment, so die Anklage, soll er zugestochen haben!

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Mit einem Küchenmesser mit 15 Zentimeter langer Klinge soll er ihr insgesamt 15 wuchtige Stiche versetzt haben – ins Gesicht, in den Hals und den Oberkörper. „Die Anklage geht von einem Tötungsvorsatz aus“, so Landgerichtssprecher Jan Orth. 

Nach Bluttat in Kerpen: Festnahme dank Tankstellen-Mitarbeiter (27)

Der Angeschuldigte, der bei seiner Schwester zu Besuch gewesen sein soll, flüchtete. Währenddessen gelang es dem lebensgefährlich verletzten Opfer, sich mit letzter Kraft auf die Straße zu schleppen und den Notruf zu wählen. Sie kam sofort ins Krankenhaus, wo ihr Leben durch eine Not-Operation gerettet werden konnte. 

Wenige Stunden später, in der Nacht zu Mittwoch (18. Januar), wurde ihr flüchtiger Bruder festgenommen. Dank des Mitarbeiters (27) einer Tankstelle in Merzenich. Wie die Polizei damals berichtete, habe der 27-Jährige den jungen Mann daran gehindert, Zigaretten aus der Auslage zu klauen. Der Mitarbeiter verriegelte die Tür und alarmierte die Polizei. 

Kurz darauf stellte sich heraus, dass es sich bei dem „Fang“ nicht nur um einen mutmaßlichen Dieb handelte – sondern um einen Tatverdächtigen in einem versuchten Tötungsdelikt, nach dem gefahndet wurde.

Seit seiner Festnahme sitzt der Angeschuldigte in U-Haft. Zu den Vorwürfen hat er bislang keine Angaben gemacht. Es steht im Raum, dass er psychisch krank sein könnte. Wann ihm der Prozess vor dem Kölner Landgericht gemacht wird, steht noch nicht fest. (iri)