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Auswirkungen bis nach KölnHürther Lagerhallen – Einsatz dauert weiter an

Einsatzkräfte bekämpfen den Brand einer Lagerhalle in Hürth.

Einsatzkräfte bekämpfen den Brand einer Lagerhalle in Hürth. Mehrere Hallenteile sind im Verlauf des Einsatzes eingestürzt.

Aktualisiert

Nach dem Brand zweier Lagerhallen in Hürth zieht Rauch bis nach Köln. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Auch am Dienstag dauert der Einsatz an. 

Großeinsatz in Hürth-Kalscheuren: Unmittelbar an den Bahnschienen standen am Montagmittag (25. Januar) zwei Lagerhalle bei der Firma Omnideal lichterloh in Flammen. Im Einsatz: rund 150 Kräfte, die inzwischen abgelöst wurden. Denn die Löschmaßnahmen liefen die ganze Nacht und dauern auch am Dienstag (26. Januar) an. 

Das Problem sind zahlreiche Glutnester. Der Brandort ist riesig, der Gebäudekomplex ist rund 20.000 Quadratmeter groß.

Wie ein Feuerwehrmann am Morgen gegenüber EXPRESS.de erklärte, werden die Löschmaßnahmen vermutlich bis in den Nachmittag andauern. Auch bei der WarnApp Nina wurde am Morgen die Warnung vor Brandgasen aufrechterhalten. 

Die Feuerwehr Hürth hatte am Montag Verstärkung von weiteren Löschzügen aus Brühl, Wesseling und Kerpen angefordert, da in den Hallen unterschiedliche Gegenstände lagern sollten, darunter viel Verpackungsmaterial. Auch mehrere Hallenteile waren eingestürzt. Gegen 18.20 Uhr teilte die Stadt mit: Der Brand ist unter Kontrolle. 

Auswirkungen bis nach Köln

Schon aus der Entfernung war am Montagmittag eine dichte schwarze Rauchwolke zu sehen. Die Polizei riegelte die Straßen weiträumig ab.

Die Warn-Apps Nina und Katwarn lösten aus. Demnach kam und kommt es zu Geruchsbelästigungen und Rauchniederschlag. Anwohner und Anwohnerinnen sollen sich sofort nach innen begeben und Fenster sowie Türen geschlossen halten.

Wie die Feuerwehr der Stadt Köln am Montag mitteilte, kam/kommt es auch in Godorf, Rodenkirchen und angrenzenden Bereichen zu Geruchsbelästigung und Rauchausbreitung. Auch hier gilt die Warnung, Fenster und Türen geschlossen zu halten, sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Die Warnung wurde auch für den Bereich bislang nicht zurückgenommen.

Dirk Breuer, Bürgermeister der Stadt Hürth, erklärte: „Ein herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte, die mit großem Engagement und hoher Professionalität im Einsatz sind – Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Polizei, Hilfsorganisationen und alle weiteren Beteiligten.“ (iri/dpa)

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