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Update

Mega-Brand in HürthFeuerwehr jetzt schon drei Tage im Einsatz

Aktualisiert

Nach dem Brand zweier Lagerhallen in Hürth zieht Rauch bis nach Köln. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Auch am Mittwoch dauert der Einsatz an. 

Großeinsatz in Hürth-Kalscheuren: Unmittelbar an den Bahnschienen standen am Montagmittag (25. Januar) zwei Lagerhalle bei der Firma Omnideal lichterloh in Flammen. Die Löschmaßnahmen halten die Feuerwehr jetzt schon drei Tage in Atem. 

Das Problem sind zahlreiche Glutnester auf dem riesigen Brandort. Der Gebäudekomplex ist rund 20.000 Quadratmeter groß.

Wie ein Feuerwehrmann am Dienstagmorgen gegenüber EXPRESS.de erklärte, würden die Löschmaßnahmen vermutlich bis in den Nachmittag andauern. Auch bei der WarnApp Nina wurde am Morgen die Warnung vor Brandgasen aufrechterhalten. 

Am Abend hieß es schließlich, dass die die Feuerwehr den Einsatz beenden und sich nun die Polizei um die Ermittlungen der Brandursache kümmern könnte. Doch auch am Mittwoch (28. Januar) liefen die Löscharbeiten weiter, denn noch immer gibt es Glutnester. 

Auswirkungen bis nach Köln

Die Feuerwehr Hürth hatte am Montag Verstärkung von weiteren Löschzügen aus Brühl, Wesseling und Kerpen angefordert, da in den Hallen unterschiedliche Gegenstände lagern sollten, darunter viel Verpackungsmaterial. Auch mehrere Hallenteile waren eingestürzt. Gegen 18.20 Uhr teilte die Stadt mit: Der Brand ist unter Kontrolle. 

Schon aus der Entfernung war am Montagmittag eine dichte schwarze Rauchwolke zu sehen. Die Polizei riegelte die Straßen weiträumig ab.

Die Warn-Apps Nina und Katwarn lösten aus. Demnach kam und kommt es zu Geruchsbelästigungen und Rauchniederschlag. Anwohner und Anwohnerinnen sollen sich sofort nach innen begeben und Fenster sowie Türen geschlossen halten.

Wie die Feuerwehr der Stadt Köln am Montag mitteilte, kam/kommt es auch in Godorf, Rodenkirchen und angrenzenden Bereichen zu Geruchsbelästigung und Rauchausbreitung. Auch hier gilt die Warnung, Fenster und Türen geschlossen zu halten, sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Die Warnung wurde auch für den Bereich bislang nicht zurückgenommen.

Dirk Breuer, Bürgermeister der Stadt Hürth, erklärte: „Ein herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte, die mit großem Engagement und hoher Professionalität im Einsatz sind – Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Polizei, Hilfsorganisationen und alle weiteren Beteiligten.“ (iri/dpa)

Die Polizei ermittelt nach einem Diebstahl. (Symbolfoto)

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